Month: August 2015

Drei Zutaten Mousse

Drei Zutaten Mousse

Zutaten

  • 100g Herrenschokolade
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 250g Sahne
  • 3 Eiweiß

Zubereitung

Schmelzt die Herrenschokolade in einem Gefäß im Wasserbad.

Schlagt die Sahne steif und gebt die geschlagene Sahne zu der flüssigen Herrenschokolade.

Raspelt nun die Zartbitterschokolade (ob fein, stückig oder in Brocken sei Euch überlassen; ich raspele die Schoki, die ich unterhebe, fein und dekoriere mit etwas gröberer Schokolade). Ca. 75g der fein geraspelten Schokolade hebt Ihr nun unter die Sahnemischung – den Rest benutzt Ihr später zu Dekozwecken, als Topping.

Schlagt die Eiweiße steif und hebt den Eischnee unter die Sahne-Schokomischung. Achtet darauf diesen Vorgang langsam zu vollziehen, da die Mousse schön locker werden soll.

Nun gebt Ihr die Mousse in geeignete Gefäße oder eine Schüssel, deckt diese ab (damit die Mousse keine Gerüche des Kühlschranks ziehen kann) und lasst sie mindestens 8 Stunden ziehen.

Vor dem Servieren die Folie entfernen und mit der restlichen Schoki ausdekorieren.

Bon Appetit…

Plucky Plum Fruchtaufstrich

Plucky Plum Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 200g küchenfertige Rote Bete
  • 800g entsteinte Pflaumen
  • der Saft 1 Zitrone
  • 500g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • 2 TL Zimt (mehr oder weniger nach eigenem Geschmack)
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • sterilisierte Gläser mit Schraubverschluss
  • Trichter
  • Einweghandschuhe (für die Rote Bete)
  • Pürierstab

Zubereitung

Zieht die Handschuhe an. Die Rote Bete färbt massiv. Schneidet die Rote Bete klein und halbiert die entsteinten Pflaumen. Gebt die Gemüse-Obst-Mischung in einen Topf.

Streut den Gelierzucker ein und kocht nun langsam auf niedriger Stufe die Masse auf. Lasst nichts anbrennen. Rührt lieber einmal mehr um!

Wenn der Fruchtaufstrich köchelt und zu gelieren beginnt, gebt Ihr Zimt und Vanille hinzu. Selbstverständlich könnt Ihr an dieser Stelle variieren, ob durch Zugabe von Ingwer, Sternanis, Kräuter oder Gewürzmischungen, Eure Phantasie bestimmt das Endprodukt.

Macht nun eine Gelierprobe. Die genaue Vorgehensweise findet Ihr hier: http://lovelylilleby.com/?p=148 .

Püriert die heiße Masse und streicht sie durch ein Haarsieb. Füllt sie mit dem Trichter in die sterilen Gläser. Verschließt die Gläser und dreht sie um, so dass sie auf dem Deckel stehen. Es bildet sich ein Vakuum, das den Fruchtaufstrich haltbar macht. Nach einigen Minuten könnt Ihr die Gläser zum Abkühlen wieder umdrehen.

Fertig! Den Plucky Plum Fruchtaufstrich könnt Ihr süß und herzhaft begleiten. Auch zu Fleischgerichten oder in Saucen macht er eine gute Figur. Probiert aus…

Picknickkuchen im Weckglas

Picknickkuchen im Weckglas

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 100g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1-1/2 TL Backpulver
  • 2 sterilisierte Weckgläser, Ringe und Klammern

Zubereitung

Aus den oben angegeben Zutaten einen einfachen Rührteig herstellen. Bezüglich weiterer Zutaten wie Kakao, Trockenobst, Nüssen oder Toppingvariationen sollten Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt sein – man kann so einen Rührkuchengrundteig ja in vielerlei Varianten zur Perfektion treiben.

Fettet nun gründlich die Weckgläser und füllt den Teig hinein. Bitte arbeitet sehr sauber, eventuell mit einem Trichter, damit keine Teigreste am Glas zu finden sind.

Stellt die gefüllten, offenen Weckgläser in den vorgeheizten Backofen (165º C) und lasst diese ca. 35 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe, um zu testen, ob der Kuchen gar ist.

Falls Ihr den Kuchen in den nächsten Tagen verzehren möchtet, verschließt Ihr nun die Gläser – direkt nach der Entnahme aus dem Ofen – mit den Ringen und Klammern und lasst die Gläser auskühlen.

Möchtet Ihr jedoch ein wenig Kuchen auf Vorrat, für den spontanen Gästebesuch oder ein schnelles Picknick zwischendurch, dann kocht Ihr den Kuchen im Weckautomat nach Anleitung ein (so mache ich es). Oder Ihr wählt die Einkochmethode im Backofen, zu der Ihr hier https://neuntoeter.wordpress.com/2012/01/30/kuchen-im-einmachglas/ Informationen findet. Nach dem Einkochen lasst Ihr auch in diesem Fall die Gläser auskühlen, und wenn alles funktioniert hat, habt Ihr nun für ca. 6 Monate Euren Kuchen haltbar gemacht.

Polentoni-Törtchen

Polentoni-Törtchen

Zutaten

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 200g Polenta
  • 180g Zucker
  • 250ml flüssige Sahne
  • 80g Mehl
  • 1 Fläschen Bittermandelöl
  • 6 Eigelb
  • 6 Eiweiß

Für das Topping

  • 1 Becher Schmand
  • etwas Milch
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Rum (oder Rumaroma)
  • Heidelbeeren (oder andere saisonale Früchte)
  • bei Bedarf Sahnesteif

Zubereitung

Gebt die gemahlenen Mandeln und die Polenta in eine Schüssel. Fügt den Zucker, die flüssige Sahne und die 6 Eigelb hinzu. Rührt dies zu einem Teig.

Schlagt aus den 6 Eiweiß einen lockeren Eischnee.

Schüttet das Mehl zum Teig und gebt das Bittermandelöl hinzu. Hebt abschließend die Eischneemasse vorsichtig unter und gebt den fertigen Teig für 2 Stunden in ein verschlossenes Gefäß in den Kühlschrank.

Nach 2 Stunden holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, gebt ihn in eine eckige, etwas höhere, gefettete Auflaufform und backt den Kuchen bei 160ºC ca. 20 bis 25 Minuten auf der unteren Schiene.

Rührt in der Zwischenzeit aus dem Schmand und der Milch eine leichte, nicht zu flüssige Crème. Aromatisiert diese mit dem Vanillezucker und Rum. Falls Ihr die Törtchen vorbereitet und erst später serviert empfehle ich etwas Sahnesteif in die Crème zu geben, da diese für eine höhere Festigkeit sorgt. Füllt die Crème in einen Spritzbeutel. Verlest die Heidelbeeren.

Nachdem der Kuchen erkaltet ist könnt Ihr mit einem Glas oder einem runden Keksausstecher Törtchen aus dem Teig ausstechen. Diese garniert Ihr mit der Schmandcrème und setzt in die Mitte je eine Heidelbeere.

Genießt diese Polentoni-Törtchen mit einem Glas Vin santo, einem Cappuccino oder einem Ristretto…

Brombeer Bricks

Brombeer Bricks

Zutaten

  • 400g verlesene Brombeeren
  • 500g Butter
  • 750g Mehl + 2 Esslöffel Mehl
  • 300g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • etwa 6-7 Esslöffel Pure purple Fruchtaufstrich; http://lovelylilleby.com/?p=160

Zubereitung

Gebt die Butter in einen Topf bis diese flüssig ist. Fügt nun den Zucker hinzu. Rührt die Mischung eine Weile, so dass die Zuckerkristalle beginnen sich aufzulösen.

Gebt den Vanillezucker hinzu. Siebt abschließend das Mehl und mengt es unter die Masse. Verknetet alles und gebt anschließend 2/3 des Teigs auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Bestreicht den Teig auf dem Blech mit dem Fruchtaufstrich und legt nun die Brombeeren darauf.

Verknetet die restliche Teigmenge mit 2 Esslöffeln Mehl und formt diesen zu einem Streuselteig. Verteilt diesen auf dem Blech und backt den Kuchen bei 200º C zwischen 35 und 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze im Backofen.

Lasst den Kuchen auskühlen. Schneidet Bricks („Backsteine“) aus dem fertig gebackenen Kuchen und verpackt sie hübsch für die Kinderparty, das Sommerfest oder für ein Picknick. Ihr könnt den Kuchen auch klassisch mit Vanille- oder Zimtsahne und Vanilleeis servieren.

Pure purple Fruchtaufstrich

Pure purple Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 200g Brombeeren
  • 400g gelbfleischige Nektarinen (Gewicht ohne Stein)
  • der Saft einer halben Orange
  • 300g Gelierzucker 2:1
  • sterilisierte Marmeladengläser mit Schraubdeckel
  • Trichter

Zubereitung

Verlest und säubert die Brombeeren. Entkernt die Nektarinen und schneidet sie in kleinere Stückchen.

Gebt das abgewogene Obst in einen Topf und presst die Orange. Fügt den Saft zur Obstmischung.

Fügt nun den Gelierzucker hinzu und erhitzt die Mischung bei kleiner Hitze. Lasst alles langsam sprudelnd aufkochen.

Lasst die Mischung köcheln, bis die Nektarinen fast zerfallen. Püriert nun mit einem Stabmixer das Gelierzucker-Obst-Gemisch.

Macht eine Gelierprobe (wie eine Gelierprobe funktioniert, erkläre ich Euch ganz genau im Pink-perfect-Fruchtaufstrich-Rezept – http://lovelylilleby.com/?p=148 ).

Füllt die noch heiße Masse in die sterilisierten Gläser, verschließt sie mit den Schraubdeckeln und stellt sie auf den Deckel.  Nach ca. 5 Minuten könnt Ihr die Gläser wieder umdrehen und zum Auskühlen zur Seite stellen.

Der zackige Franz (schnelle Franzbrötchen)

Der zackige Franz schnelle Franzbrötchen

Zutaten

  • 2 Rollen Knack&Back Croissiants
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • Zimt nach Geschmack (Franz braucht schon Zimt; also nicht zu sparsam)
  • Backpapier
  • Fettpfanne

Zubereitung

Erwärmt die Butter. Fügt nun Zucker und Zimt hinzu. Stellt diese Mischung zur Seite. Die Mischung sollte nicht zu flüssig sein, da dies zu Schwierigkeiten beim Aufrollen des Teigs führen kann!

Öffnet die Rollen nach der Packungsanweisung. Rollt den Teig auseinander und teilt ihn an den perforierten Stellen. Nun bestreicht jedes Teigdreieck mit einem Teil der Butter-Zucker-Zimt-Mischung. Rollt sie zum „Franzbrötchen“ (siehe Packung). Das typische Franzbrötchen ist in der Mitte flacher als an den Rändern. Dafür drückt Ihr den Stiel eines Holzlöffels in die Mitte des Gebäcks.

Legt nun die Gebäckteilchen auf eine, mit Backpapier ausgelegte, Fettpfanne.

Gebt die Fettpfanne in den vorgeheizten Ofen (Temperatur und Backdauer siehe Packung) und bestreicht während des Backvorgangs die Franzbrötchen mehrmals mit der austretenden Butter-Mischung. Dieser Vorgang sorgt für den crunchy taste.

Am Ende der Backzeit das Backblech aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen stellen. Die Franzbrötchen lauwarm oder kalt genießen.

There was once a Franz

…“Ein Franz bitte“! So oder ähnlich klingt immer einer der ersten Sätze bei einem Besuch in Hamburg. Es gibt für meine Lieben und mich nichts Schöneres als nach einer langen Autofahrt einen frisch gebrühten Kaffee und ein leckeres Franzbrötchen genießen zu dürfen. Damit startet ein wunderbarer Tag in Deutschlands gemütlichster Metropole.

Hamburg und das Franzbrötchen. Pott und Deckel… Für mich begann diese Liebe vor langer Zeit in Kindheitstagen. Da war ich phasenweise ein Hamburger Mädchen und meine erste große Liebe in der Hansestadt war der Franz.

Im Franzbrötchen verbinden sich Butter, Zimt und Zucker mit einem Hefeteig zu einem genialen Plunderteilchen, das seinesgleichen sucht. So soft und dennoch crunchy – so süß und saftig; eine Offenbarung.

Noch nie ein Franzbrötchen gegessen? Dann kann man meine Begeisterung nicht nachempfinden und wer kein Affinität gegenüber Zimt und Zucker besitzt, wird die Finger davon lassen.

Gibt man aber dem Franz eine Chance, folgt eine Offenbarung! Es gibt in Hamburg zahlreiche Bäcker, die den Franz anbieten. Da hat jeder Genießer seinen persönlichen Franzdealer, und in die Diskussion, wer den besten Franz in der Auslage hat, möchte ich  hier nicht einsteigen. Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten etliche leckere Variationen vom Franzbrötchen verspeist und bis auf wenige Ausnahmen, waren da zahlreiche sehr geschmackvolle Stücke dabei, die mich überzeugen konnten.

Dennoch bin ich ja ein kreatives Glücksküchenkind, und als solches immer auf der Suche nach neuen Kreationen. So habe ich auch an dem ein oder an deren Franz-Rezept gewerkelt, und habe die schnelle Variante des Franzbrötchens auserkoren, um sie mit Euch zu teilen. Der zackige Franz!

Dieses Rezept ist alltagstauglich und auch am Sonntagmorgen schnell vorzubereiten. Ein Allroundrezept, das wirklich punktet. Wenige Zutaten, leichter Schwieriegkeitsgrad und trotzdem überzeugend: tasty, crunchy und soft!

Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen… Zeit für Franz… Es ist und bleibt halt bedingungslose Liebe zwischen dem Franz und mir!!!

Moin

Eure Lilleby

Pink perfect – Fruchtaufstrich

Pink perfect – Fruchtaufstrich

Weißer Pfirsich – Himbeer Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 650g weiße Pfirsiche (Gewicht nach Entkernen)
  • 150g Himbeeren
  • der Saft einer Zitrone
  • 400g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • nach Wahl: das Mark einer Vanilleschote verwenden, um einen feinen, edlen Geschmack zu unterstreichen; oder, den Saft einer halben Limette hinzufügen, um eine frisch-fruchtige Variante zu erhalten
  • sterilisierte Marmeladengläser (mit Deckel)
  • Trichter; zum Abfüllen des Fruchtaufstrichs

Zubereitung

Wascht und entkernt die weißen Pfirsiche. Verlest die Himbeeren. Schneidet die Pfirsiche klein und gebt sie mit den Himbeeren in einen Topf.Tip: Der Topf sollte nicht zu klein sein, da der Fruchtaufstrich später sprudelnd aufgekocht werden muß.

Fügt zu den Früchten den Saft einer Zitrone. Nun kommt der Gelierzucker in’s Spiel: Die abgewogenen 400g Gelierzucker über die Früchte geben und gut unterheben.

Stellt den Topf auf den Herd und erwärmt den Inhalt. Kocht die Masse langsam auf, so dass nichts anbrennen kann. Fügt nun, je nach Geschmack, das Vanillemark oder den Limettensaft zum Kochgut. Wenn das Frucht-Zucker-Gemisch beginnt sprudelnd zu kochen, müsst Ihr aufmerksam sein.

Der Gelierprozess beginnt. Tip: Um zu überprüfen, ob der Fruchtaufstrich abfüllbereit ist, macht Ihr eine Gelierprobe. Dazu benötigt Ihr einen Porzellanteller (ich nehme meistens eine Untertasse) und einen sauberen Löffel. Füllt etwas kochenden Fruchtaufstrich auf den Löffel und von dort auf das Porzellan. Nach kurzer Zeit sollte der Fruchtaufstrich fest werden und beim Bewegen des Tellers seine Position behalten. Der Fruchtaufstrich ist abfüllbereit.

Vor dem Befüllen der Gläser püriert Ihr die Masse mit einem Stabmixer und streicht den Fruchtaufstrich durch ein feines Haarsieb. Ohne Kerne und Schalenreste der Früchte schmeckt es einfach feiner.

Nun füllt Ihr den heißen Früchtemix mithilfe eines Trichters sauber in Eure Marmeladengläser. Verschraubt diese mit den passenden Deckeln und dreht sie sofort um ( dieser „Auf-den-Kopf-stell-Prozeß“ hilft beim Bilden eines Vakuums, das dafür sorgt, dass Euer Fruchtaufstrich auch ungekühlt haltbar sein wird). Wartet kurz und stellt die Gläser dann zum Abkühlen.

coffee addict

Hej!

Ich habe Euch ja schon das tolle Rezept für den Kaffeesirup verraten. Ich liebe diesen Sirup im Eiskaffee! Aber, er darf auch gerne auf einen Eisbecher treffen, lauwarme Waffeln begleiten oder in einer Sauce für den letzten Kick sorgen. Ich verehre Kaffee, in vielerlei Variationen, klassisch als Espresso, im Cappuccino, nicht so sehr im latte macchiato, dafür aber gerne als Hauptdarsteller in einem espresso latte.

Kaffee gehört bei mir in fast allen Lebenslagen zum ständigen Begleiter.Ich bin ein coffee addict – eine Kaffeesüchtige! Da probiere und experimentiere ich. Laufe und fahre in die entlegensten Winkel um tolle Kaffeevariationen kennenzulernen. Mancher hält das für verrückt, für mich ist es Passion. Ich koste und suche oft in kleinen Röstereien oder Kaffeekontoren abseits des mainstream nach neuen, köstlichen Bohnen, die dann in meiner kreativen Glücksküche frisch gemahlen, allein durch das Aroma den ersten Glücksmoment auslösen.

Oft fällt dann jedoch die Entscheidung schwer, welche Zubereitungsart es sein soll. Der gute alte Klassiker, die Standardkaffeemaschine, kommt bei mir dafür nur sehr selten zum Einsatz. Die Wahl zwischen Vollautomat oder „Handarbeit“ fällt in 99% aller Fälle für die manuelle Variante. Sei es eine klassische Zubereitung in der French Press (bekannt durch Hersteller wie Bodum), der Mocca auf dem Herd oder in der italienischen Siebträger-Hebel-Maschine, der Geschmack überzeugt einfach!

Auch wenn es oft auf den ersten Blick so scheint, als ob der Genuß frischer Bohnen, gemahlen beim Coffedealer Eures Vertrauens oder im eigenen Heim, teurer wäre als das gemahlene Pulver aus dem Supermarkt oder des Discounters, ich vertrete die „Halt dich an Oma“-Theorie. Unsere Großeltern wissen oder wussten die gute Tasse Kaffee sehr zu schätzen! Die Masse an billigem und auch schlechtem Kaffee, haben diese geliebten Menschen niemals im Ansatz getrunken. Ihr Umgang mit Nahrungsmitteln, zu denen ich hier auch den Kaffee zählen möchte, war weniger von Masse denn von Klasse geprägt. Und ich versuche für mich diesem Ansatz zu folgen. Das heißt: Es müssen nicht immer drei, vier oder mehr Tassen Kaffee pro Tag sein, sondern vielmehr die eine Tasse Kaffee, die ich vollends mit bestem Geschmack zu mir nehme und erfüllt bin. Handle ich nach diesem Prinzip, kostet mich der Kaffee pro Monat nicht mehr als aus dem Supermarkt!!!

Kaffee begleitet mich überall. Ich liebe Rezepte mit Kaffee und verspreche Euch, der Kaffeesirup war erst der Anfang! In der Küche kann man so großartige Variationen erlangen, indem man auch den herzhaften Gerichten mit einer Note Kaffee ein „Sahnehäubchen“ aufsetzt. Auch süß-herzhafte Kombinationen erleben eine Aufwertung durch Kaffeeanteile. Kaffee ist unglaublich vielseitig und nicht umsonst ein Bestandteil der Küche, den auch Spitzenköche in ihren Meisterkreationen nicht missen möchten.

Ihr merkt schon, ich bin dem Kaffee verfallen. Darum habe ich überlegt, welche der zahlreichen „kinda coffee Zubereitungsarten“ heute das Prädikat – my coffee of the day – verliehen wird… Gefallen ist die Entscheidung, passend zum 1A-Sommerwetter,zugunsten eines Eiskaffees:

Dafür braucht Ihr

  • 250ml eiskalte Milch
  • frozen Milchschaum
  • mindestens zwei kalte espressi
  • Espressoeiswürfel; am Vortag aus kaltem Espresso gefroren; Anzahl nach Geschmack
  • 2 Löffel homemade Kaffeesirup http://lovelylilleby.com/?p=136

Aus den angegebenen Zutaten bereitet Ihr einen Eiskaffee und je nach Geschmack variiert Ihr bei der zusätzlichen Beigabe von Zucker.

Ich hoffe, Ihr genießt den fantastischen Sommertag mit der ein oder anderen Kaffeespezialität in der Hand. Auf dem Fahrrad, im Auto, an der Ampel, beim Shoppingbreak, auf Terrasse oder Balkon, wherever; lasst es Euch schmecken oder entscheidet Euch, das Rezept für den Kaffeesirup einmal auszuprobieren…

Sonnige Grüße…

Eure Lilleby

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