Winter

Winterrezepte

Applecrumble~quickneasy

Hier ein qickndirty für 4 Portionen…

  • 100ml neutrales Pflanzenöl
  • 250g Hafermehl
  • 2EL Mandelmus
  • Zucker/Sirup o.ä.nach Geschmack
  • Gemahlene Bourbonvanille oder Zimt
  • 6 geschälte,gewürfelte Äpfel

 

Aus den angegebenen Zutaten einen Crumble herstellen, indem Ihr alles krümelig miteinander verknetet. Die gewürfelten Äpfel in eine feuerfeste Form füllen und mit dem crumble bestreuen.

Den Backofen auf 190’C vorheizen und den crumble ca.20Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Noch warm mit Eis,Sahne,Vanillesauce oder pur jederzeit ein Genuss!!!

 

 

Bomboloni…Hungry for 2017!!!

Da sind sie nun, direkt vor unseren Füßen: 365 mögliche Versuche neue Chancen effektiver zu nutzen, alte oder neue Rituale bewusster zu zelebrieren oder endlich das eine kleine Laster aus der Hand oder oder aus dem Kopf zu verbannen.

Jemand eine Diät geplant? Das Rauchen aufgeben? Vielleicht die Karriere ankurbeln?

Ich definitiv NICHT!!!

Warum und wozu?

Viele machen sich tagtäglich so verdammt unnötig Gedanken um bullshit: die 5kg zuviel (sind sie zuviel?…), die(un)reine Haut, das (un)gefüllte Portemonnaie, die (vermeintlichen)Trends, das (aller)neueste Smartphone… Ich finde dieses „Much do about nothing“-Gehabe in vielen Teilen einfach nur dumm und kann es nicht nachvollziehen. Wie sagt man: “ Wieso sind Menschen eigentlich immer nur mit ihrem Aussehen (ich erweitere: Auto,Haus,Urlaub,gesellschaftlichem Stand,Wohnort,Freundeskreis,etc) unzufrieden und nie mit ihrem Hirn?“…

Das lasse ich mal so stehen, ohne weiteren Kommentar… Frei zur Interpretation!!!

Wahrscheinlich stehen viele „Gutvorsätzler“, nicht einmal 24h nach dem Jahreswechsel, eh schon vor den Trümmern ihrer persönlichen Losung für 2017, also warum nicht gleich den Kehrbesen zur Hand nehmen und in den möglicherweise aufzufegenden Scherben ein Funkeln, etwas Schönes,etwas Unbekanntes zu suchen und zu entdecken.

Ob das bei Selbstachtung anfängt und bei der neutralen Betrachtung von Sachverhalten endet, oder ob Ihr Euch langgehüteten Projekten, neuen Erfahrungen, Reisen oder einfach Euch Selbst oder Euren Liebsten hingebt, ich wünsche Euch ein Jahr, das Euch Authentizität ausstrahlen lässt. Das Euch Stärke schenkt und Glücksmomente erleben lässt und das Euch, an welchem Punkt auch immer packt, um dann ungeplant völlig beseelt von einer Begegnung, einer Erfahrung oder einfach nur dem Erleben eines Moments wachsen lässt.

Neue Herausforderungen – neue Erfahrungen.. Den Hunger, die Lust auf etwas Neues wecken und befriedigen. Zwanglos, selbstbestimmt, erfüllend!

Los geht’s bei mir in diesem Jahr mit einem Rezept für Bomboloni. Hinter dem Namen verbergen sich knusprige Hefeteilchen, die im tiefen Fett ausgebacken werden. Süße Italiener sind sie, die Bomboloni, und möchte man einen Vergleich anstellen, dann trifft es in Deutschland Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen ziemlich genau. Regional unterschiedlich, aber der Jahreszeit entsprechend, zwischen Silvester und Karneval zu genießen.

In Italien füllt man die Bomboloni alla crema pasticcera, also vorzugsweise mit einer Art Konditorcrème (pastry cream), ab und an aber auch mit Mascarpone oder Käse.

Mein Rezept ist eher klassisch, in der Wahl der Füllung aber variabel. Es gibt auch italienische Varianten, die weder vor Nutella oder anderem Junkfood als Füllung halt machen. Es gilt wie immer: Jeder nach seinem Geschmack!

Die Bomboloni können auch mit einem Fruchtaufstrich gefüllt werden, dann ist der Geschmack sehr ähnlich dem eines Berliners. Exzellent auch mit diversen Curds zu füllen… Probiert einfach aus…

Und an alle, die nochmal kurz an Ihren eventuellen Diätvorsatz denken: Jetzt ist der Zeitpunkt das Vorhaben im hohen Bogen über Bord zu werfen! Genuss ist kein Verzicht; weder möchte ich, das sich eine Person verpflichtet fühlt alle im Rezept genannten Portionen Bomboloni alleine zu verdrücken (darf man aber auch- auch solche Momente kann es geben 😉 ) noch jeden Tag drei zu verdrücken. Die Balance von Gut und Böse bei der Auswahl an Menge und Genuß frittierter Speisen trifft bitte JEDER für sich… Ich liebe solche Gebäckteilchen, ab und an und dann mit vollstem Genuß… wie gesagt: Ohne Vorsätze lebt es sich allemal befreiter!

Also, in die Küchen und an die Schüsseln. Aber bitte für dieses Rezept Zeit einplanen: Der Hefeteig fordert Zeit und Aufmerksamkeit. Aber es lohnt sich!

Bomboloni (für 24 Gebäckteilchen)

für den Teig

  • 1Päckchen Trockenbackhefe
  • 500g Mehl (zur Hälfte Type 550; der Rest Type 405)
  • 4 Eier
  • 2 Eigelb
  • 1Msp. gemahlene Bourbonvanille
  • 80g Zucker
  • 100g gesalzene Butter
  • der Abrieb einer Orange, Zitrone, Mandarine oder Limette (je nach Füllung); hier: Orange
  • ca. 100ml lauwarmes Wasser
  • 1,5l neutrales Pflanzenöl für den Frittiervorgang
  • Zucker zum Bestäuben der Bomboloni
  • Mehl zum Ausrollen des Teigs
  • Nudelholz
  • Servierring oder Glas zum Ausstechen der Bomboloni
  • Schöpfkelle
  • Marinierspritze
  • Küchentücher zum Abtropfen des überschüssigen Fetts

für die crema pasticcera (die Füllung)

  • 500ml Vollmilch
  • 40g Mondamin
  • 100g Zucker
  • 4 Eigelb
  • gemahlene Bourbonvanille
  • 1 EL Rum

Zubereitung

Für den Hefeteig gebt Ihr Mehl, Trockenbackhefe, die Eier, die zimmerwarme Butter, den Zucker, die Vanille sowie den Abrieb der Zitrusfrucht in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Fügt nun das handwarme Wasser hinzu und lasst den Teig langsam für mindestens 10 Minuten durchkneten.

Füllt den Teig in ein ausreichend großes Gefäß um, bedeckt dieses und lasst den Hefeteig an einem warmen, zugluftfreien Ort ca.2 Stunden gehen, bis er sich verdreifacht hat.

Kocht in der Zwischenzeit die crema pasticcera. Messt dafür 250ml Milch ab und erhitzt diese unter Rühren mit Mondamin und 50g des Zuckers. In einer Schüssel vermengt Ihr die restlichen 250ml der Milch mit 4 Eigelb, 50g Zucker und der Vanille. Mithilfe eines Mixers schlagt Ihr die Masse in der Schüssel schaumig auf. Diese schaumige Milch-Ei-Masse fügt Ihr anschließend zur Milch-Mondamin-Mischung im Topf. Erhitzt nun ein Wasserbad, auf dem Ihr den Topf mit Eurer Masse im leicht siedenden Wasser platziert. Nun werdet Ihr die Masse mit einem Rührbesen einige Minuten fleißig schlagen müssen, damit eine dickliche, cremige, aber dennoch luftige crema entsteht. Ihr merkt am Widerstand des Rührbesens wann dies der Fall ist. Stellt den Topf mit der crema zur Seite und lasst diese vollständig erkalten. Rührt eventuel ab und an einmal um, damit sich keine Haut bildet.

Nehmt nun den Hefeteig aus der Schüssel und knetet Ihn von Hand einmal durch, bevor Ihr ihn auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca.1/2-1cm dick ausrollt. Stecht mit einem Anrichtering 24 Kreise aus und lasst diese abgedeckt auf einem Blech noch einmal 1,5 Stunden gehen. Auch diese Teiglinge sollten sich erneut verdreifachen. Wieder gilt: Warm sollen sie es haben und keine Zugluft spüren…

Erhitzt dann in einem großen Topf mindestetens 1,5l Pflanzenöl. Zum Frittieren geeignet ist das Öl, wenn an einem Holzkochlöffelstiel, den man in den Kochtopf hält, Blasen aufsteigen. Lasst dann 3-4 Bomboloni zeitgleich ausfrittieren, bei mir dauert dies von jeder Seite 2-3 Minuten. Nehmt die Gebäckstücke danach vorsichtig mit einer Schöpfkelle aus dem Öl, lasst die Bomboloni auf Küchenkrepp ablaufen und wendet sie noch warm in einer Schüssel mit feinem Zucker, der hinterher die crunchige Kruste bildet. Legt die Bomboloni auf eine Gitterroste. Verfahrt so weiter, bis Ihr alle Bomboloni abgebacken habt.

Vor dem Befüllen der Bomboloni ist es wichtig zu beachten, dass sowohl die frittierten Teiglinge als auch die crema komplett ausgekühlt sein müssen. Ansonsten werden die Bomboloni matschig, oder die crema fließt aus Euren Bomboloni heraus. Dafür hat man sich bis zu diesem Zeitpunkt definitiv zu viel wertvolle Arbeit gemacht, als das an dieser Stelle Ungeduld das Ergebnis zunichte machen sollte. Also gönnt Euch lieber noch eine Tasse Kaffee oder Tee, eine Limo oder whatever und startet dann mit dem Befüllen.

Zum Befüllen zieht Ihr ca.30ml der crema in eine Marinierspritze auf. Dreht die Bomboloni so, das Ihr in den hellen Ring im Teig an geeigneter Stelle hineinstecht (möglichst tief) um dann,während Ihr die Marinierspritze wieder aus dem Gebäck herauszieht, durch Druck auf die Spritze nach und nach das Gebäckstück mit crema auszuspritzen. So befüllt Ihr nach und nach alle Bomboloni.

Hübsch angerichtet oder ‚einfach auf die Faust‘ knusprig, köstlich und cremig…

Lasst es Euch schmecken!!!

Auf ein fantastisches 2017!!!

Bon appetit…

Gemüsequiche

Gemüsequiche

Für den Teig

  • 80g Kicherebsenmehl
  • 170g Vollkornmehl
  • 150g kalte, gesalzene Butter
  • 1 Ei

Für den Belag

  • 2 Handvoll Erbsen TK
  • 2-3 Urmöhren
  • 2 kleine oder 1 große Pastinake
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Eier
  • 100ml Milch
  • Gewürzmischung aus Pfeffer, Schwarzkümmel, Koriander, Kurkuma, Knoblauch, Petersilie, Majoran, Thymian und Lorbeer
  • etwas Öl zum Anbraten des Gemüses
  • Salz

Für einen begleitenden Dip (optional)

  • saure Sahne, Schmand oder Quark
  • etwas Salz und Pfeffer
  • etwas Kürbiskernöl
  • etwas Senf
  • Gewürzmischung aus getrocknetem Schnittlauch, getrockneter Petersilie, Knoblauch, Zwiebel, etwas Chili und Meersalz

Zubereitung

Aus den oben genannten Zutaten knetet Ihr einen Teig, der für eine Stunde zum Kühlen in den Kühlschrank gelegt wird.

Putzt nun das Gemüse und schneidet Möhren und Pastinaken in etwa gleichgroße Stückchen. Gebt das geschnittene Gemüse und die gewürfelte rote Zwiebel in eine Pfanne und bratet das Gemüse in etwas Öl kurz an. Würzt mit Salz und Pfeffer und bestreut das Gemüse mit der Gewürzmischung. Fügt anschließend die Erbsen dazu und lasst das Ganze zwischen 5 und 7 Minuten leicht braten. Das Gemüse sollte nun noch Biss haben, aber weder zu starke Röstaromen noch zu weich sein. Probiert einfach zwischendurch! Stellt die Pfanne mit dem Gemüse zur Seite.

Nach einer Stunde nehmt Ihr den Teig für die Quiche aus dem Kühlschrank und gebt diesen in eine gefettete Tarteform. Ich bevorzuge Tarteformen mit herausnehmbaren Böden, da diese das Servieren enorm erleichtern. Zieht den Rand leicht hoch, so daß der Eier-Milch-Guß nicht oberhalb des Teigrands aus der Form fließt.

Belegt nun den Quicheboden mit der Gemüsemischung und rührt aus den Eiern und der Milch, sowie Salz und Pfeffer den Guß an. Gießt diesen über die Quiche und backt die Quiche bei 160 Grad Celsius ca. 30 bis 40 Minuten. Lasst die Quiche danach leicht auskühlen, serviert sie lauwarm.

Wer möchte rührt noch schnell einen Dip an: Dafür benötigt Ihr ca. 200g Schmand o.ä., das Ihr mit etwas Kürbiskernöl glattrührt. Gebt Senf, Salz, Pfeffer und etwas von der Gewürzmischung für den Dip dazu und schmeckt ab.

Voila, fertig ist die Quiche.

Ich wünsche Euch einen leckeren Tag…

Friesentorte

Friesentorte

Für den Boden

  • 60g Butter
  • 125g Mehl
  • 45g Puderzucker
  • 1Päckchen Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 1Ei

Für die Blätterteigböden

  • 2 Päckchen fertiger Blätterteig, ausgerollt; z.B. von Henglein
  • 125ml Ahornsirup
  • Ceylonzimt gemahlen (nach Geschmack)

Für das Pflaumenmus

  • 2 Gläser eingelegte Pflaumen
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • Ceylonzimt
  • Bourbonvanille

∗Wer das Pflaumenmus kaufen möchte, orientiert sich an einer Menge von ca. 600-700g∗

Für die Vanillesahne

  • 750g Sahne
  • Sahnesteif
  • 2EL Puderzucker
  • 1-2 Päckchen Borbonvanillezucker

Backform ∅ 26cm

Zubereitung

Zuerst solltet Ihr das Pflaumenmus zubereiten. Es muss vollständig ausgekühlt und geliert sein, bevor es in der Torte zum Einsatz kommt. Dafür gebt Ihr den Inhalt zweier Gläser Pflaumen, halbe Frucht, entsteint, gezuckert, mit einem Abtropfgewicht pro Glas von 395g sowie 100ml Flüssigkeit (aufgefangen beim Abtropfen der Früchte) in einen Topf. Fügt nun den Gelierzucker sowie nach Geschmack Bourbonvanille und Ceylonzimt hinzu. Lasst diese Mischung sprudelnd aufkochen. Püriert das Fruchtmus und macht eine Gelierprobe. Fällt die Gelierprobe positiv aus, füllt die Masse in sterile Gläser oder bei zeitnaher Weiterverwendung in ein geeignetes Gefäß Eurer Wahl. Verschließt die Gläser, dreht sie um und lasst sie kurz ruhen. Nach 5 Minuten könnt Ihr sie wieder umdrehen und zum Auskühlen stellen. Möglicherweise entsteht mehr Pflaumenmus, als die benötigten 600-700g. Das restliche Mus ist aber beim Frühstück, zu Crêpes, zu Waffeln oder in einem Eisbecher auch gut aufgehoben…

Nun aus den oben angegebenen Zutaten einen Teig für den Boden herstellen und diesen ca. 2 Stunden kühlen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 225ºC vorheizen. Die Blätterteigplatten ausrollen und 3 Böden à 26cm Durchmesser formen. Diese auf ein Backpapier legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit der Tunke,die Ihr aus Ahornsirup und Zimt anrührt, bestreichen. Jeden Boden für ca. 15 Minuten abbacken und zur Seite stellen. Aus dem restlichen Blätterteig ebenfalls eine Teigplatte (deren Durchmesser ist egal; hieraus entstehen später die „Toppingbrösel“) herstellen und diese mit Tunke bestreichen. Abbacken und zum Auskühlen zur Seite stellen.

Nun den Teig für den Boden aus dem Kühlschrank nehmen und in eine gefettete Springform geben. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten bei 225ºC backen. Den Teig in der Form auskühlen lassen.

Stellt nun die Vanillesahne her. Hier müsst Ihr probieren, wie süß die Sahne werden soll. Ein entscheidender Faktor einer Durchschnittsfriesentorte und einer Megafriesentorte besteht definitiv in der Konsistenz und dem Geschmack der Sahne. Sie sollte süß und relativ standfest sein. Also schlagt die Sahne mit dem Sahnesteif, gebt den Puderzucker dazu und im weiteren Rührprozeß den Vanillezucker. Probiert und checkt die Festigkeit. Die Sahne muss schließlich die Böden plus Pflaumenmus „tragen“…

Bestreicht nun den Tortenboden mit einer Schicht Pflaumenmus und einem Teil der Sahne. Legt hierauf den ersten Blätterteigboden. Verfahrt wie beim Tortenboden: Schichtet Pflaumenmus und Sahne. Fügt den zweiten Blätterteigboden hinzu. Auch diesen bestreicht Ihr mit Pflaumenmus und Sahne. Garniert die Torte mit der restlichen Sahne aus. Achtet darauf Pflaumenmus und Sahne nicht zu vermischen!

Nehmt nun die übrigen Bläterteiggebäcke und zerbröselt diese. Je feiner je schöner… Gebt einen Teil der Brösel auf die Friesentorte und stellt diese mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank.

Entfernt vor dem Servieren den Springformrand. Verteilt nun ringsum die Friesentorte die restlichen Blätterteigbrösel und serviert.

Voilà! Fertig ist sie – die Friesentorte.

Lasst Euch diesen Klassiker norddeutscher Küche schmecken!!!…

Mini Espresso-Panettone mit Pistaziencrème

Mini Espresso Panettone

Zutaten (ergibt ca.12 Stück)

  • 700g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 60ml Vin Santo, Rum oder Cognac
  • 260 ml lauwarmes Wasser
  • 225g flüssige Butter
  • 30g gehackte Pistazienkerne
  • 50g gehackte Mandelkerne
  • 3EL frischgemahlenes Espressopulver (gerne mehr, wer mag; dann aber das Mehl um diese Menge reduzieren)
  • 1/2 TL gemahlene Bourbonvanille
  • 2TL Zimt
  • geriebene Schale von 2 Mandarinen

Zubereitung

Entgegen aller üblichen Zubereitungsweisen eines Hefeteigs traut Euch alle für die Panettone benötigten Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine zu geben und den Teig zehn Minuten kneten zu lassen.

Lasst den Teig abgedeckt 45-60 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dieser Teig geht nicht sehr stark auf, es ist ein eher kompakter Hefeteig.

Heizt den Ofen auf 180ºC vor.

Fettet die Panettone Förmchen mit etwas flüssiger Butter. Gebt nun den Teig zu 3/4 in die Förmchen und lasst diese ca.35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Macht eine Stäbchenprobe. Vielleicht lieber etwas früher als zu spät – denn nichts ist langweiliger als trockener Panettone. Er soll gar, aber noch schön saftig sein!

Lasst die Panettone etwas auskühlen.

Rührt aus Mascarpone, Vanillezucker und der sizilianischen Pistaziencrème die begleitende Crème an.

Serviert die Panettone mit Staubzucker bestreut sowie der Pistaziencrème und nach Geschmack mit einem weihnachtlich gewürzt inspirierten Ragout von Amarenakirschen.

Tip: Bleibt Panettone übrig und ist schon einige Tage alt, schneidet ihn auf und bratet ihn in einer Mischung aus brauner Butter, in der Ihr etwas Espressopulver röstet,sowie etwas Zucker an. Das frischt auf angenehme Weise den Espressogeschmack auf und der Zucker sorgt für eine himmlische Karamellnote…

In diesem Sinne…

Bon appetit

Eternal love

I broke up and made up with my woman for many many times. I am sure that even sitcoms and romantic movies did not have such epic and endless quarrels and arguments. We both always thought that we were not good for each other. However, everything changed when we started dating online on . We both as the users did not use profile photos or surnames. However, still we found and fell in love with each other. The reason for that is that we started to talk a lot and discovered each other differently. I mean I have never heard that my wife was a singer up to 25. What a surprise! I want to say thanks to this website and let you know that dating online is even a bigger pleasure than living together.

Quiche patrie

Quiche patrie

Zutaten

für den Pumpernickelboden

  • 150g Pumpernickel
  • 150g Weizenmehl (Type 425)
  • 150g gesalzene Butter
  • 1 Eigelb
  • 2-3 EL kaltes Wasser

für die Füllung

  • 200g geputzte, in Scheiben geschnittene Rosenkohlröschen
  • 400g crème fraîche
  • ca. 80g westfälischer Knochenschinken
  • Muskatnuss plus Reibe
  • 1EL Butter
  • 1Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 TL Zitronensaft

für die Vin Santo-Vanille Trauben (marinieren mind.12 Stunden)

  • 10-12 kernlose Weintrauben (hell und dunkel)
  • 2 EL Vin Santo
  • 1 Messerspitze gemahlene Bourbonvanille

für die Maroni

  • 200g vorgekochte Maroni
  • etwas Puderzucker
  • Salz

für den Feldsalat

  • 80-100g Feldsalat
  • den abgegossenen Vin Santo der marinierten Weintrauben (ca 2EL)
  • 2EL neutrales Pflanzenöl
  • 1-2TL naturtrüben Apfelsaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Für die Vin Santo-Vanille Trauben schneidet Ihr die Weintrauben in feine Scheiben. Diese mariniert Ihr mit einem Dressing aus 2EL Vin Santo und der gemahlenen Bourbonvanille. Stellt diese Trauben mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank.

Für den Boden dieser Quiche benötigt Ihr Pumpernickelmehl. Um dieses herzustellen legt Ihr die Scheiben des Pumpernickels bei 200ºC Ober-und Unterhitze für ca 20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen. Lasst die Scheiben danach auskühlen. Das Brot sollte nun sehr knusprig sein.

Zerteilt die gerösteten Brotscheiben und gebt sie in einen Blitzhacker. Es ergibt sich ein Pumpernickelschrot.

Diesen Schrot gebe ich nun in eine Körnermühle, die das Pumpernickelmehl noch feiner mahlt. Wer den Boden lieber etwas kerniger mag lässt diesen Schritt aus.

Das erhaltene Pumpernickelmehl mischt Ihr mit dem Weizenmehl und knetet Butter und Ei ein. Erst zum Schluß gebt Ihr, je nach Feuchte des Teigs, das Wasser hinzu. Wickelt den Teig in Klarsichtfolie oder legt ihn in ein Gefäß mit Deckel und lasst ihn für ca.1 Stunde im Kühlschrank ruhen.

Gebt den in feine Scheiben oder Streifen geschnittenen Rosenkohl in eine Pfanne und bratet ihn in der Butter an. Leichte Röstaromen sind dieser Quichefüllung zuträglich, d.h. leicht nussbuttrige Akzente dürfen aufkommen. Schmeckt den Rosenkohl mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer ab und stellt ihn zur Seite.

Lasst nun den Knochenschinken im Backofen oder der Mikrowelle trocknen, bis er sich mit den Fingern zu Schinkenchips brechen lässt.

Füllt den Rosenkohl und die crème fraîche in einen Blitzhacker und vermengt die Zutaten zu einer feinen Masse. Bei Bedarf und nach Konsistenz gebt an dieser Stelle etwas Milch zur crème.Schlagt ein Ei in die Masse. Rührt die Schinkenchips in die Crème und schmeckt mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

Heizt den Backofen auf 180ºC Ober-und Unterhitze vor.

Kleidet eine gefettete Springform mit dem Pumpernickelteig aus. Achtet darauf einen Rand in der Form hochzuziehen, da sonst Teile der Crème aus der Form fließen könnten.

Gebt die Quichecrème mit Rosenkohl und Knochenschinken auf den Boden und backt die Quiche ca. 40 Minuten im Backofen. Lasst die Quiche lauwarm auskühlen.

Stellt nun das Dressing für den Feldsalat her. Gießt die Marinade der Weintrauben ab und fangt die Flüssigkeit auf. Vermengt die Vin Santo-Vanille-Marinade mit dem neutralen Pflanzenöl und dem Apfelsaft. Schmeckt das Dressing mit Salz und Pfeffer ab. Wascht, putzt und verlest den Feldsalat und nappiert ihn mit dem Dressing.

In einer Pfanne gebt Ihr Puderzucker über die Maroni (oder andere Nüsse Eurer Wahl). Lasst die Esskastanien karamellisieren und schwenkt sie in der Pfanne, bis sie schön gebräunt sind und einen knusprig-herben, dennoch leicht süßen Konterpunkt zu den marinierten Weintrauben und dem knackigen Feldsalat setzen. Ob als ganze Maroni oder als Maronibruch entscheidet Ihr.

Serviert die lauwarme Quiche portioniert mit einem Topping aus mariniertem Feldsalat sowie Scheiben der Vin Santo-Trauben und etwas Maronibruch.

Bon appetit…

P.S. …diese Quiche schmeckt einmal erkaltet und erneut lauwarm temperiert eventuell noch besser. Dabei ist aber zu beachten, dass der Knochenschinken und das in ihm enthaltene Salz dabei ihre Wirkung verstärken. Wer also vorkochen möchte, der reduziert eventuell die Menge des Knochenschinkens oder weicht auf eine mildere Schinkensorte aus…

Irish Soda Bread

Irish Soda Bread

Zutaten

  • 4 Tassen Mehl
  • 3/4 Tasse Zucker
  • etwas Salz
  • 1TL Backpulver
  • 1TL Natron
  • 1/3 Tasse natives Kokosnussöl
  • 1-11/2 Tassen getrocknete Softaprikosen
  • 2EL Rum
  • 1/2 Espressolöffel gemahlene Bourbonvanille
  • 11/2 Tassen Buttermilch
  • 3 Eier
  • Kastenbackform; wie wäre es mit dieser von Ikea: http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/90133053/
  • etwas Öl zum Einfetten

Zubereitung

Schneidet die Softaprikosen klein. Gebt sie in ein Gefäß und übergießt sie mit dem Rum. Lasst sie eine Weile ziehen (am besten über Nacht).

Heizt den Backofen auf 175ºC Ober-und Unterhitze vor.

Gebt die 4 Tassen Mehl in eine große Schüssel. Fügt den Zucker, das Salz sowie Backpulver, Natron und die Bourbonvanille hinzu. Nun vermengt Ihr mit dem flüssigen Kokosnussöl und der Buttermilch. Schlagt die Eier auf und hebt sie unter. Mixt den Teig bis er schön locker ist. Rührt jetzt die eingelegten, getrockneten Rumaprikosen unter.

Gebt den fertigen Teig in eine mit ÖL gefettete Kastenform.

Schiebt das Irish Soda Bread auf mittlerer Schiene für 45-60 Minuten in den Ofen. Denkt an die Stäbchenprobe (führt ein Holzstäbchen in das Gebäck und zieht es langsam und vorsichtig heraus, um festzustellen, ob der Teig gar ist; d.h. es befinden sich keine flüssigen Teigreste mehr am Holzstäbchen); wenn sie erfolgreich verlaufen ist, öffnet den Backofen und nehmt das fertige Brot heraus.

Lasst das Gebäck etwas auskühlen, entfernt die Kastenform und genießt das noch warme, duftige, knusprig und dennoch saftige Irish Soda Bread mit einer großen Portion homemade almond butter  http://lovelylilleby.com/?p=220 oder Eurem favorisierten Fruchtaufstrich.

Genießt dazu einen Espresso, Cappuccino oder eine Tasse Tee Eurer Wahl. Unter der Kuscheldecke, mit ein paar Kerzen und guter Musik oder einem Buch an einem grauen Tag sollte dieses Irish Soda Bread ein Soulfoodhighlight sein.

Bon appetit…

Roasted almond butter – Gebranntes Mandelmus

Roasted almond butter-Gebranntes Mandelmus

Zutaten (für ein größeres Glas)

  • Zutaten und Zubereitung der benötigten Gebrannten Mandeln siehe hier: http://lovelylilleby.com/?p=217
  • 4EL neutrales Pflanzenöl
  • gemahlene Bourbonvanille
  • etwas Salz
  • Schraubdeckelglas

Zubereitung

Die gebrannten Mandeln leicht abkühlen lassen. Gebt die Masse der gebrannten Mandeln in einen Blitzhacker. Dazu gießt Ihr 4 Esslöffel neutrales Pflanzenöl und streut die Bourbonvanille und das Salz ein. Mixt diese Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse und füllt sie in das Schraubglas. Dieses gebrannte Mandelmus ist der Inbegriff von ehrlichem Soulfood in der windigen, kalten Herbst- und Winterzeit. Auf einer Scheibe Irish Soda Bread …am Nachmittag zum Tee oder an einem cozy Sonntagmorgen unter der Kuscheldecke ein Fest…

Homemade roasted almonds (Gebrannte Mandeln)

Homemade roasted almonds – Gebrannte Mandeln

Zutaten

  • 180ml Wasser
  • 300g Mandelkerne
  • 300g Zucker
  • 1/2TL Zimt
  • 1TL Butter
  • Backpapier

Zubereitung

Kocht das Wasser mit Zucker und Zimt auf. Gebt die Mandelkerne hinzu und lasst die Masse unter Rühren kochen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und sich eine Zuckerkruste auf den Mandeln bildet,  die den Mandeln einen matten Touch verleiht.

Rührt trotz der trockenen Anmutung weiter, der Zucker beginnt nun zu karamellisieren und wird wieder flüssig.

Gebt zum Abschluß den Teelöffel Butter hinzu, rührt noch einmal um und gebt die heiße Masse auf ein Backpapier.

Zerteilt die Mandelmasse mit zwei Löffeln in einzelne Portionen.

Voila, fertig sind Eure homemade roasted almonds!…

1 2