Herbst

Herbstrezepte

Roasted almond butter – Gebranntes Mandelmus

Roasted almond butter-Gebranntes Mandelmus

Zutaten (für ein größeres Glas)

  • Zutaten und Zubereitung der benötigten Gebrannten Mandeln siehe hier: http://lovelylilleby.com/?p=217
  • 4EL neutrales Pflanzenöl
  • gemahlene Bourbonvanille
  • etwas Salz
  • Schraubdeckelglas

Zubereitung

Die gebrannten Mandeln leicht abkühlen lassen. Gebt die Masse der gebrannten Mandeln in einen Blitzhacker. Dazu gießt Ihr 4 Esslöffel neutrales Pflanzenöl und streut die Bourbonvanille und das Salz ein. Mixt diese Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse und füllt sie in das Schraubglas. Dieses gebrannte Mandelmus ist der Inbegriff von ehrlichem Soulfood in der windigen, kalten Herbst- und Winterzeit. Auf einer Scheibe Irish Soda Bread …am Nachmittag zum Tee oder an einem cozy Sonntagmorgen unter der Kuscheldecke ein Fest…

Homemade roasted almonds (Gebrannte Mandeln)

Homemade roasted almonds – Gebrannte Mandeln

Zutaten

  • 180ml Wasser
  • 300g Mandelkerne
  • 300g Zucker
  • 1/2TL Zimt
  • 1TL Butter
  • Backpapier

Zubereitung

Kocht das Wasser mit Zucker und Zimt auf. Gebt die Mandelkerne hinzu und lasst die Masse unter Rühren kochen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und sich eine Zuckerkruste auf den Mandeln bildet,  die den Mandeln einen matten Touch verleiht.

Rührt trotz der trockenen Anmutung weiter, der Zucker beginnt nun zu karamellisieren und wird wieder flüssig.

Gebt zum Abschluß den Teelöffel Butter hinzu, rührt noch einmal um und gebt die heiße Masse auf ein Backpapier.

Zerteilt die Mandelmasse mit zwei Löffeln in einzelne Portionen.

Voila, fertig sind Eure homemade roasted almonds!…

Veggie Burger (Riz de Camargue-Kidney-Patty im Brioche Burger Bun)

Veggie Burger (Riz de Camargue Patty im Brioche Burger Bun)

Zutaten

für die Brioche Burger Buns (ergibt 8 Brötchen)

  • 3EL warme Milch
  • 200ml warmes Wasser
  • ein Stückchen Hefe (eine Ecke)
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 425g Mehl Typ 550 (backstark)
  • 60g Mehl Typ 405
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g weiche Butter

für die Patties

  • 250g Riz de Camargue (roter Camargue Reis)
  • der abgetropfte Inhalt einer kleinen Dose Kidneybohnen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 kleines Bund Petersilie (möglichst glattblättrige)
  • 2EL Zitronensaft (nach Geschmack)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4EL Semmelbrösel
  • 1 Ei

für die Spitzkohl-Ziegenkäsecrème

  • 5-6 große Blätter des Spitzkohls (vom Strunk befreit)
  • 3EL Ziegenfrischkäse
  • 1-2EL Wasser oder Milch zum Glattrühren
  • 10 Cashewkerne
  • Chiliflocken
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • 1-2EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

für die Senf-Maple-Mayo

  • 4 EL Mayonaise
  • 2EL körniger Senf
  • 1EL Ahornsirup
  • Salz

zur Dekoration der Burger

  • 2 rote Äpfel, hauchfein geschnitten; nach Geschmack frittiert
  • 1 fein geschnittene rote Zwiebel in Ringen
  • Blätter vom Romanasalat
  • Blättchen vom Baby-Mangold

Zubereitung

Beginnt mit den Patties. Kocht den Camargue-Reis in 1,5l gesalzenem Wasser ca. 35 Minuten. Gießt den Reis ab und lasst ihn etwas abkühlen. Wascht die Kidneybohnen und drückt sie mit einem Gabelrücken leicht an (das dient später der Bindung der Pattymasse).

Schneidet die Zwiebel und die Knoblauchzehen möglichst fein und vermengt Reis und Bohnen mit Zwiebel und Knoblauch. Gießt den Zitronensaft dazu und hebt die feingeschnittene Petersilie und die Semmelbrösel unter.

Würzt mit Salz und Pfeffer. Probiert an dieser Stelle, ob die Pattymasse ausreichend Würze hat. Schmeckt nun abschließend ab und hebt dann das Ei unter.

Formt aus dieser Masse 8 Patties, die Ihr abgedeckt für einige Stunden (mindestens 4 Stunden) im Kühlschrank ziehen lasst.

Nun bereitet Ihr den Hefeteig für die Brioche buns vor. Dafür löst Ihr die Hefe in der Milch auf und gebt den Zucker dazu. Fügt das warme Wasser hinzu und lasst diese Mischung circa 5 Minuten stehen. Gebt nun nach und nach die restlichen Zutaten für die Brötchen dazu und knetet den Teig mindestens 10 Minuten in der Küchenmaschine. Stellt den Teig zugedeckt an einen warmen Ort und lasst ihn eine Stunde gehen.

Danach formt Ihr 8 Brötchen aus dem Teig, die Ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legt. Lasst die Buns erneut 15 Minuten gehen und heizt in dieser Zeit Euren Backofen auf 200°C vor. Stellt eine mit Wasser befüllte Schale auf den Boden des Backofens und backt die Brötchen auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten.

Für die Spitzkohl-Ziegenkäsecrème schneidet Ihr aus den Spitzkohlblättern Streifen, die Ihr mit dem Knoblauch in Olivenöl anbratet. Würzt den gebratenen Kohl mit Salz,Pfeffer, Chiliflocken und Zitronensaft. Füllt den gewürzten Kohl mit dem Ziegenfrischkäse mit den Cashewkernen in einen Blitzhacker, fügt etwas Wasser oder Milch hinzu und vermengt alles zu einer homogenen Masse. Schmeckt diese nach Eurem Geschmack mit Salz und Pfeffer ab.

Für die Senf-Maple-Mayo verrührt Ihr den Senf, die Mayo und den Ahornsirup miteinander. Würzt die Mayo mit Salz. Stellt diese zur Seite.

Putzt die Salate und stellt Euch diese parat. Ebenso verfahrt mit den Äpfeln, die Ihr in hauchfeine Scheiben schneidet und der Zwiebel, die Ihr in feine Ringe hobelt.

Bratet nun die Patties in Öl von beiden Seiten knusprig an. Lasst Euch Zeit, die Patties sollten nicht zu dunkel werden. Lasst die Patties nach dem Braten auf Küchenpapier abtropfen. Sie sollen ja knusprig sein und nicht durch überschüssiges Fett matschig anmuten.

Halbiert nun mit einem scharfen Messer die Brioche Burger Buns. Bestreicht Ober- und Unterseite mit etwas Senf-Maple-Mayo. Legt auf die Unterseite des Burgers 1-2 Blätter des Romanasalats. Fügt einige Blättchen des Baby-Mangolds hinzu und legt nun ein Patty auf. Bestreicht das Patty mit der Spitzkohl-Ziegenkäsecrème und dekoriert mit Apfelchips und roter Zwiebel. Wer möchte schließt mit einem Blatt Romanasalat ab und legt nun die mit der Senf-Maple-Mayo bestrichene Oberseite des Buns obenauf. Um den Transport zum Tisch zu gewährleisten stabilisiert Ihr den Burger simpel durch Zuhilfenahme eines hölzernen Schaslikspießes, den Ihr vertikal (↓) durch den Burger führt.

Ich habe hier bewußt auf den Vorschlag einer Beilage verzichtet, da mir die Portion in dieser Menge ausreichend erscheint. Nach individueller Präferenz ist die Portion selbstverständlich um klassische Pommes frites, Süßkartoffelpommes oder Wedges jeglicher Art erweiterbar…

Bon appetit…

Vegetarische Pissaladière (französischer Zwiebelkuchen)

Vegetarische Pissaladière

Zutaten

für den Teig

  • 250g Mehl
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 2 EL Öl
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • etwas Wasser, damit der Teig schön geschmeidig wird

für den Belag

  • 6 weiße Zwiebeln (möglichst süße Sorten wählen)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Orangen
  • der Saft einer halben Zitrone
  • 2 Äpfel (z.B. Elstar)
  • ca.120g schwarze Oliven (möglichst mild)
  • 150-200g Feta
  • 200g crème legere
  • neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL gesalzene Butter
  • Thymian
  •  einige Chilifäden
  • Pfeffermischung (bestehend aus schwarzem Pfeffer, Orangenschale, Cardamom, Schwarzkümmel und Piment)
  • 6 Tellycherrypfefferkörner
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • ∼2TL Apfelsüße
  • ∼11/2 EL brauner Zucker und etwas zum Karamellisieren der Zwiebeln
  • ∼2 TLSojasauce
  • gemahlener Chili
  • Bourbonvanille
  • Salz

Zubereitung

Zuerst mariniert Ihr den Feta, da er mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, eingelegt werden muss. Dafür zerteilt Ihr den Feta in kleine Stückchen und schneidet eine Knoblauchzehe klein. Gebt Feta und Knoblauch in ein Gefäß, streut getrockneten Thymian über die Mischung und füllt das ganze mit neutralem Pflanzenöl auf. Stellt das Gefäß verschlossen zum Marinieren in den Kühlschrank.

Für die Zubereitung des Teigs mischt Ihr die im Rezept angegebenen Zutaten und knetet den Teig mindestens 10 Minuten in der Küchenmaschine. Hefeteig verträgt keine Zugluft, damit er also aufgeht, stellt den Teig danach in einer Schüssel an einen warmen Ort, bedeckt ihn mit einem Tuch, und lasst ihm 1 Stunde um zu arbeiten.

In der Zeit, die der Hefeteig benötigt um Form zu gewinnen, wendet Ihr Euch dem Belag zu. Schält dafür die Zwiebeln und schneidet sie in sehr feine Ringe.

Schält die Orangen und schneidet das Fruchtfleisch klein. Schneidet die gewaschenen Äpfel, entkernt sie und gebt sie gemeinsam mit den Orangenstückchen in eine Pfanne. Gebt etwas Öl über das Obst und streut den braunen Zucker darüber. Lasst die Mischung eine Weile köcheln und salzt dann etwas. Löscht mit dem Saft der Zitrone. Streut die Tellycherrypfefferkörner und die Chilifäden ein und gebt zwei Knoblauchzehen (zerhackt) dazu. Wenn die Äpfel beginnen weich zu werden, nehmt die Pfanne vom Herd und püriert die Masse mit einem Pürierstab.

Es ergibt sich eine sämige, leicht breiartige Konsistenz, die Ihr nun durch ein Haarsieb streicht, um Fruchtfasern und eventuell vorkommende Reste von Kernen und Pfeffer zu entfernen. Stellt die gewonnene Essenz bei niedriger Flamme zurück auf den Herd und rührt nun die Sojasauce, etwas getrocknete Chili, die Apfelsüße, 1 Messerspitze Bourbonvanille sowie das Paprikapulver ein. Schmeckt nach eigenem Geschmack mit etwas Salz und der Pfeffermischung ab.Gebt eine feingewürfelte Knoblauchzehe hinzu und püriert die Mischung erneut. Diese schaumige Essenz darf kräftig schmecken, sie wird im Anschluß unter die crème legere gehoben, die den kräftigen Geschmack mildert. Lasst die Essenz nun etwas abkühlen.

Gebt Butter in eine beschichtete Pfanne und bratet die fein geschnittenen Zwiebeln hierin an. Bestreut die Zwiebeln mit etwas braunem Zucker und lasst sie leicht karamellisieren. Salzt die Zwiebelringe leicht und stellt sie beiseite.

Schaut nun nach Eurem Hefeteig. Er sollte aufgegangen und locker sein. Knetet ihn kurz durch, seine Konsistenz darf ruhig etwas klebrig sein (manchmal hilft da noch die Beigabe einer kleinen Menge Wasser), da er dadurch später herrlich saftig ausbackt und nicht zu trocken schmeckt.

Heizt jetzt den Backofen auf 250ºC Ober- und Unterhitze vor.

Kleidet eine klassische, gefetteteTarteform mit dem Teig aus und zieht den Teig am Rand der Form etwas hoch.

Verrührt nun die Essenz mit der crème legere und schmeckt diese erneut ab. Wenn Euer Geschmack getroffen ist, gebt Ihr circa 12 Eßlöffel der Crème auf den Boden der Pissaladière und belegt sie dann mit den angebratenen Zwiebeln. Dekoriert die Pissaladière mit dem eingelegten Thymian-Knoblauch-Feta und den schwarzen Oliven aus.

Schiebt die Pissaladière abschließend in der Tarteform für ca. 20 Minuten auf der untersten Schiene in den Ofen.

Nach der Backzeit erwartet Euch ein himmlischer Genuß. Diese herbstliche Pissaladière verwöhnt Gaumen und Sinne. Ein echtes Herbsthighlight.

Bon appetit…

Tarte flambée, Quiche oder Pissaladière – welche feine Ofenkreation hat hier die Krone verdient?…

Die Krönung französischer Ofenklassiker

Es ist unverkennbar. Der Herbst hat Einzug gehalten. Alle Attribute werden erfüllt: Das goldene Licht, der erste bunte Schimmer auf den Blättern, Pilze sprießen und natürlich auch ein paar Tage, an denen erste Regenperlenschnüre fallen und man sich dabei erwischt, das leise Anklopfen des Herbstblues nicht mehr überhören zu können.

Ich mag den Herbst mit all seinen Facetten. Wenn der Nebel einen sonnigen Tag einleitet, die Eichhörnchen im Garten emsig Nüsse schleppen und in der Luft der Duft von Äpfeln und Moos liegt.

Aber es gibt ja auch graue Tage. Da werkele ich in der Küche, eine Tasse duftenden Kaffee in Reichweite und in der Nase Gewürze, Aromen und vertraute Gerüche. Der Herbst ist für mich Wohlfühlzeit…

Und in dieser Wohlfühlzeit liebe ich es Gerichte zuzubereiten, die ihre finale Perfektion erst durch einen Aufenthalt im Ofen erfahren. So wie tarte flambée, Quiche oder Pissaladière.

Wer sich nun fragt, um welche Art von Ofenkreation es sich bei den vorgenannten französischen Gaumenschmeichlern handelt, dem sei kurz erklärt: Die tarte flambée ist vergleichbar mit einem Flammkuchen, eine Quiche eine herzhafte Variation eines Käsekuchens auf Mürbeteigboden und die Pissaladière eine Form des Zwiebelkuchens.

Sich zwischen diesen zu entscheiden, fällt nicht immer leicht; auch nach häufiger Zubereitung und Genuß dieser doch sehr unterschiedlichen Rezepturen, habe ich zwar Tendenzen bezüglich zweier Variationen, aber auch die dritte schafft es am ein oder anderen Tag immer wieder mich um den Finger zu wickeln…

Es scheint mir, als ob der Herbst und die französische Küche gleichsam ambivalente Eindrücke in mir erwecken und hinterlassen. Die Intensität der Wahrnehmung bezüglich Geschmack, Geruch und Genuss durchdringt und ereicht mich stimmungsbahängig auf unterschiedlichen Emotionsgraden, die dazu führen, dass meine Seele geschmeichelt oder aber banal, mein Hunger gestillt wird…

Im Moment kitzelt mich ein goldener Sonnenstrahl an der Nase und ich fühle meine Emotion flüstern: Am Wochenende sollte es die Pissaladière sein. Eine französische Spezialität, die man vermehrt am Mittelmeer und in Teilen Italiens findet. Saftig, auf einem fantastischen Hefeteig mit herbstlichem Topping.

Der große Unterschied zwischen der Pissaladiére und einer tarte flambèe besteht in der Variation des Belags. Die Pissaladière wird im Regelfall mit einer Mischung aus Zwiebeln und schwarzen Oliven sowie ausgestrichenen Sardellen dekoriert wohingegen die tarte flambée nach individueller Präferenz zu belegen ist. Ich persönlich verzichte auf die Sardellen, sie überfordern meine Geschmacksknospen…

Aber, lasst Euch überraschen. Ich werkele und tüftele an diesem Wochenende an einem herbstlich inspirierten Rezept einer Pissaladière, das ich Euch alsbald hier auf dem Blog zur Verfügung stelle. Falls Ihr schon schwer hungrig geworden seid, beim Gedanken an französische Ofenklassiker, überbrückt die Zeit bis zur Pissaladère doch mit meiner tarte flambée: http://lovelylilleby.com/?p=200 .

Aber auch an alle Freunde der Quiche: Auch diese Spezialität wird ihren Weg in meinen Ofen finden. Sie muß sich nur noch ein klein wenig gedulden…

Ich mach mich auf den Weg, Zutaten für die Pissaladière besorgen. Vollster Vorfreude auf einen herbstlich inspirierten Klassiker der französischen Küche, werde ich losziehen, um die benötigten Zutaten zu besorgen,die mich schon beim Einkaufserlebnis und der Vorbereitung der französischen Königin unter den Ofenhighlights des Herbsts, vollster Genußbereitschaft wissend lächeln lassen, ob des vor mir liegenden Genusses.

Bon appetit…

Eure Lilleby

P.S.: Ein ganz großes Dankeschön an die Jungs der ‚The Roger Cicero Jazz Experience‘: Euer heute erschienenes Album hat mich beim Schreiben dieses Artikels begleitet. Ein großer Wurf, dieses Album! Wie in meiner kreativen Glücksküche finde ich hier Emotion, Gänsehaut, Erinnerungen und viel Perfektion und Liebe zum Detail. So intensiv und berührend. Ihr habt die Krone verdient! Wie der Herbst, den ich so liebe!!! In diesem Sinne: Happy golden weekend!!!

Black power truffles

Black power truffles

Zutaten

  • 50g Mandelkerne
  • 50g Haselnusskerne
  • 70g getrocknete Aprikosen
  • 30g getrocknete Papaya
  • 20g Chiasamen
  • 20g Dinkelpoppies (ungesüßt)
  • 1TL ‚Hot for sweets‘ von Oschätzchen (Gewürzmischung; zu beziehen über http://www.oschaetzchen.com/ )
  • 2 TL Honig
  • 10g feingemahlenes Espressopulver
  • 1TL gemahlene Bourbonvanille

Zubereitung

Bis auf Honig, Espressopulver und Bourbonvanille gebt Ihr alle Zutaten in einen Blitzhacker. Vermengt in diesem alle Zutaten gründlich und gebt erst abschließend den Honig dazu. Mixt die Masse erneut auf und achtet darauf, dass sich eine eher homogene Masse bildet. Dieser Vorgang dauert einen Moment.

Formt aus dieser Masse 24 kleine oder 12 größere Bällchen.

Stellt nun aus dem Espressopulver und der Bourbonvanille eine Art Kaffee-Vanillemehl her, in dem Ihr nun Bällchen für Bällchen wendet.

Voila, fertig sind Eure black truffles, die nun aussehen wie vom chocolatier und Euch ebenso glücklich machen werden, wie das Schokopendant.

Luftdicht verschlossen halten diese veganen Powertruffles ca.14 Tage.

Bon appetit…

Herbstliche tarte flambée a la Lilleby

Herbstliche tarte flambée a la Lilleby

Zutaten

für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 250ml Wasser
  • 4EL Olivenöl
  • Salz

für den Belag:

  • 125g grüne Linsen
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 Zwiebel
  • 100ml Prosecco
  • ca. 80g Südtiroler Speck
  • 1-2 rote Äpfel
  • 2 Handvoll Edle Rote Bete Chips; Rezept hier: http://lovelylilleby.com/?p=198
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 200g Crème fraîche
  • ca. 25g gemischte Kräuter ( Schnittlauch, Petersilie, Dill,…); alternativ Iglo 8 Kräuter-TK-Ware
  • 2 rote Zwiebeln
  • Pfeffermischung (ich benutze eine Mischung aus schwarzem Pfeffer, Orangenschale, Schwarzkümmel, Cardamom und Piment)
  • Salz
  • etwas braunen Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung

Falls Ihr in diesem Rezept die selbstgemachten Rote Bete Chips verwenden möchtet, Müsst Ihr diese zuerst herstellen (siehe oben↑).

Stellt aus den angegebenen Zutaten einen Teig her. Dieser reicht für 6 Portionen tarte flambée. Stellt ihn zur Seite. Wer möchte, kann den Teig auch jetzt schon in 6 Portionen ausrollen und auf dem Backblech positionieren.

Schneidet nun eine Zwiebel und dünstet diese gemeinsam mit den Linsen in etwas Olivenöl an. Löscht mit dem Gemüsefond ab und lasst die Linsen ca.30 Minuten köcheln. Gebt den Prosecco hinzu und lasst die Linsen weitere 15 Minuten sanft köcheln. Wichtig: Lasst die Linseln langsam köcheln und würzt diese erst abschließend mit Salz!

Schneidet mit einem Julienneschneider feinste Streifen von den Äpfeln. Die roten Zwiebeln solltet Ihr zu hauchdünnen Ringen schneiden. Gebt die Äpfel und Zwiebeln mit braunem Zucker sowie etwas Olivenöl in eine Pfanne und karamellisiert diese. Mit Salz und Pfeffermischung gewürzt stellt Ihr die Mischung auf die Seite.

Verrührt nun den Ziegenfrischkäse mit der crème fraîche und gebt die feingeschnittenen Kräuter hinzu. Würzt mit Salz und Pfeffer.

Präpariert nun den Südtiroler Speck. Je nach Geschmack als ganze Scheibe oder kleingeschnitten bereitstellen.

Heizt den Backofen auf 250°C vor.

Die vorbereiteten, ausgerollten Teigrohlinge bestreicht Ihr nun mit der Ziegenkäse-crème fraîche-Kräuter-Mischung. Gebt hierauf einen Teil der Proseccolinsen. Legt den Speck auf und gebt darüber etwas von der Apfel-Zwiebel-Komposition. Streut nun einige Rote Bete Chips über Eure tarte flambée und ab in den Ofen. Backt jede tarte ca.15 Minuten auf unterster Schiene des Backofens. Die tarte flambée soll einen knusprigen Boden aber eine saftige Auflage ausmachen.

Euch erwartet eine köstliche tarte flambée. Sie schmeckt fein und hat dennoch rustikale Aspekte.

Bon appetit…

Edle Rote Bete Chips

Edle Rote Bete Chips

Zutaten

  • 4 vorgegarte Rote Bete Bällchen
  • ca. 750ml neutrales Pflanzenöl
  • gemahlene Bourbonvanille
  • Himalayasalz
  • Trüffelhobel
  • Küchenrolle
  • Schöpfkelle
  • Holzstäbchen

Zubereitung

Wenn Ihr vorgegarte Rote Bete aus dem Supermarkt benutzt, nehmt diese aus der Verpackung und lasst sie gut abtropfen.

Stellt den Trüffelhobel so ein, dass Ihr möglichst dünne Scheibchen der Roten Bete erhaltet. Je dünner die Rote Bete Scheiben desto crunchiger die fertigen Chips. Hobelt die vier Rote Bete Bällchen.

Erhitzt nun in einem hohen Topf das Öl und macht die Stäbchenprobe: Wenn das Öl im Topf die nötige Frittierhitze erreicht hat steigen kleine Bläschen entlang des Holzstäbchens auf. Ist dies der Fall, könnt Ihr einen Teil der gehobelten Rote Bete in das Öl geben. Der Frittiervorgang benötigt einige Minuten-macht einfach zwischendurch eine Probierprobe, ob Euer gewünschter Crunch schon erreicht ist. Falls dies der Fall ist, nehmt Ihr das Frittiergut mithilfe einer Schöpfkelle aus dem Öl und lasst auf reichlich Küchenkrepp das überschüssige Öl abtropfen. Versäumt Ihr diesen Vorgang werden Eure Chips wieder weich und matschig! Die fertigen, noch warmen Chips gebt Ihr nun in eine Schüssel und würzt diese mit etwas Bourbonvanille und Himalayasalz. Die Menge varriiert hier nach Geschmack. Da heißt es Ausprobieren…

Verfahrt auf diese Art und Weise auch mit den restlichen Rote Bete Scheibchen. Ihr werdet sehen, so einfach sind homemade chips. Eine echte Herbstdelikatesse, die Ihr hervorragend zum Aperitif reichen könnt. Ich benutze sie aber auch als Topping für Burger (anstelle von Röstzwiebeln), als crunchy Komponente im Salat oder als Belag für Flammkuchen. Eurem Einsatz dieser Chips in Eurer Küche sind also keine Grenzen gesetzt. Bon appetit…

Easy energy balls

Easy energy balls

Zutaten für 12 Bällchen

  • 100g gemischte Nüsse nach Wahl (Hasel-, Wal-, Cashewnüsse und Mandeln z.B.)
  • 20g Chiasamen
  • 80g getrocknete, gemischte Früchte (Feigen, Aprikosen, Datteln und Cranberries z.B.)
  • 20g Dinkelpoppies (ungesüßt)
  • 2 Stückchen kandierten Ingwer
  • 1/2 TL Gewürzmischung Oschätzchen „Hot for sweets“ (diese Mischung enthält Orangenschale, schwarzen Pfeffer, Ceylon-Zimt, Cardamom, Bourbon-Vanille und Chili und Ihr erhaltet sie hier: http://www.oschaetzchen.com/ )
  • 11/2-2 TL Honig
  • 3 EL kernige Haferflocken
  • Blitzhacker

Zubereitung

Gebt die Nüsse und die Chiasamen in einen Blitzhacker. Mixt diese Zutaten möglichst fein.

Schneidet die getrockneten Früchte sowie den Ingwer klein und gebt sie mit den Dinkelpoppies,dem Honig und den Gewürzen ebenfalls in den Mixer.

Mixt diese Zutaten unter die Nuss-Chiamischung eine Weile, so dass Ihr eine eher homogene Masse erhaltet. Formt daraus 12 etwa gleichgroße Bällchen.

Gebt nun die kernigen Haferflocken in den Blitzhacker und stellt Hafermehl her. Die fertigen Energybällchen wendet Ihr abschließend im Hafermehl, bevor Ihr diese luftdicht verpackt, um sie für ca.14 Tage haltbar zu machen.

Pro Tag solltet Ihr ein Bällchen genießen. Ihr werdet sehen, sie liefern Energie und sind ein ein echtes Power- und Soulfood. Schnell zubereitet, köstlich und gesund… Diese Bällchen sollte man immer im Haus haben!!!

Motley Mango Fruchtaufstrich

Motley Mango Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 300g küchenfertige Mango
  • 300g Himbeeren
  • 400g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • kandierte Orangenschalen
  • Saft von 2 Zitronen
  • sterilisierte Gläser mit Schraubverschluß
  • Trichter
  • Haarsieb
  • Stabmixer

Zubereitung

Gebt das abgewogene Mangofruchtfleisch und die Himbeeren in einen großen Topf. Fügt den Gelierzucker hinzu. Erhitzt das Gemisch langsam.

Lasst die Mischung sprudelnd aufkochen. Fügt nun den Zitronensaft hinzu und rührt regelmäßig um. Macht dann eine Gelierprobe. Wie diese funktioniert, erfahrt Ihr hier: http://lovelylilleby.com/?p=148

Wenn der gewünschte Geliergrad erreicht ist, püriert Ihr die heiße Masse mit einem Stabmixer. Gebt das Fruchtgemisch in ein Haarsieb und streicht die Masse durch das Sieb, so dass Kerne und gröbere Fruchtfasern entfernt werden.

Stellt nun die sterilisierten Gläser sowie den Trichter bereit, damit Ihr den Abfüllvorgang durchführen könnt. Füllt die Gläser mit dem Fruchtaufstrich, verschließt sie und stellt sie für einige Minuten auf den Deckel (upside down) damit sich ein Vakuum bilden kann. Dreht die Gläser wieder um und lasst sie abkühlen.

Voila, fertig ist der Motley Mango Fruchtaufstrich, der sich auf süßen Quarkbrötchen oder zum Hefezopf hervorragend macht. Zur Vollendung führt Ihr diese Komposition durch das Aufstreuen fein geschnittener kandierter Orangenschale, die für einen natürlich herben Touch sorgt, ohne bitter zu schmecken.

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