Sommer

Sommerrezepte

coffee addict

Hej!

Ich habe Euch ja schon das tolle Rezept für den Kaffeesirup verraten. Ich liebe diesen Sirup im Eiskaffee! Aber, er darf auch gerne auf einen Eisbecher treffen, lauwarme Waffeln begleiten oder in einer Sauce für den letzten Kick sorgen. Ich verehre Kaffee, in vielerlei Variationen, klassisch als Espresso, im Cappuccino, nicht so sehr im latte macchiato, dafür aber gerne als Hauptdarsteller in einem espresso latte.

Kaffee gehört bei mir in fast allen Lebenslagen zum ständigen Begleiter.Ich bin ein coffee addict – eine Kaffeesüchtige! Da probiere und experimentiere ich. Laufe und fahre in die entlegensten Winkel um tolle Kaffeevariationen kennenzulernen. Mancher hält das für verrückt, für mich ist es Passion. Ich koste und suche oft in kleinen Röstereien oder Kaffeekontoren abseits des mainstream nach neuen, köstlichen Bohnen, die dann in meiner kreativen Glücksküche frisch gemahlen, allein durch das Aroma den ersten Glücksmoment auslösen.

Oft fällt dann jedoch die Entscheidung schwer, welche Zubereitungsart es sein soll. Der gute alte Klassiker, die Standardkaffeemaschine, kommt bei mir dafür nur sehr selten zum Einsatz. Die Wahl zwischen Vollautomat oder „Handarbeit“ fällt in 99% aller Fälle für die manuelle Variante. Sei es eine klassische Zubereitung in der French Press (bekannt durch Hersteller wie Bodum), der Mocca auf dem Herd oder in der italienischen Siebträger-Hebel-Maschine, der Geschmack überzeugt einfach!

Auch wenn es oft auf den ersten Blick so scheint, als ob der Genuß frischer Bohnen, gemahlen beim Coffedealer Eures Vertrauens oder im eigenen Heim, teurer wäre als das gemahlene Pulver aus dem Supermarkt oder des Discounters, ich vertrete die „Halt dich an Oma“-Theorie. Unsere Großeltern wissen oder wussten die gute Tasse Kaffee sehr zu schätzen! Die Masse an billigem und auch schlechtem Kaffee, haben diese geliebten Menschen niemals im Ansatz getrunken. Ihr Umgang mit Nahrungsmitteln, zu denen ich hier auch den Kaffee zählen möchte, war weniger von Masse denn von Klasse geprägt. Und ich versuche für mich diesem Ansatz zu folgen. Das heißt: Es müssen nicht immer drei, vier oder mehr Tassen Kaffee pro Tag sein, sondern vielmehr die eine Tasse Kaffee, die ich vollends mit bestem Geschmack zu mir nehme und erfüllt bin. Handle ich nach diesem Prinzip, kostet mich der Kaffee pro Monat nicht mehr als aus dem Supermarkt!!!

Kaffee begleitet mich überall. Ich liebe Rezepte mit Kaffee und verspreche Euch, der Kaffeesirup war erst der Anfang! In der Küche kann man so großartige Variationen erlangen, indem man auch den herzhaften Gerichten mit einer Note Kaffee ein „Sahnehäubchen“ aufsetzt. Auch süß-herzhafte Kombinationen erleben eine Aufwertung durch Kaffeeanteile. Kaffee ist unglaublich vielseitig und nicht umsonst ein Bestandteil der Küche, den auch Spitzenköche in ihren Meisterkreationen nicht missen möchten.

Ihr merkt schon, ich bin dem Kaffee verfallen. Darum habe ich überlegt, welche der zahlreichen „kinda coffee Zubereitungsarten“ heute das Prädikat – my coffee of the day – verliehen wird… Gefallen ist die Entscheidung, passend zum 1A-Sommerwetter,zugunsten eines Eiskaffees:

Dafür braucht Ihr

  • 250ml eiskalte Milch
  • frozen Milchschaum
  • mindestens zwei kalte espressi
  • Espressoeiswürfel; am Vortag aus kaltem Espresso gefroren; Anzahl nach Geschmack
  • 2 Löffel homemade Kaffeesirup http://lovelylilleby.com/?p=136

Aus den angegebenen Zutaten bereitet Ihr einen Eiskaffee und je nach Geschmack variiert Ihr bei der zusätzlichen Beigabe von Zucker.

Ich hoffe, Ihr genießt den fantastischen Sommertag mit der ein oder anderen Kaffeespezialität in der Hand. Auf dem Fahrrad, im Auto, an der Ampel, beim Shoppingbreak, auf Terrasse oder Balkon, wherever; lasst es Euch schmecken oder entscheidet Euch, das Rezept für den Kaffeesirup einmal auszuprobieren…

Sonnige Grüße…

Eure Lilleby

Kaffeesirup

Kaffeesirup

 

Zutaten

  • 360g gemahlenes Kaffeepulver
  • 1l Wasser
  • 350g Zucker
  • sterilisiertes, luftdichtes Gefäß (gut geeignet sind Glasflaschen von WECK, die mit einem Gummiring und Metallklemmen verschlossen werden.

Zubereitung

Zuerst setzt Ihr einen Ansatz für den Kaffeesirup an.

Dafür gebt das Kaffeepulver und das Wasser in einen Topf. Bringt diese Mischung zum Kochen. Lasst das Wasser-Kaffee-Gemisch für 20 Minuten sanft köcheln.

Siebt danach die Mischung durch ein sauberes Mulltuch. Ihr habt nun ein Kaffeeextrakt gewonnen.

Fügt zu dem Kaffeeextrakt die oben angegebene Menge des Zuckers hinzu. Lasst das Extrakt erneut für ca.10 Minuten kochen. Es bildet sich nun der Sirup.

Tip: Auch wenn der Sirup noch relativ flüssig erscheint, füllt ihn jetzt in die sterilen Gefäße. Durch den Prozeß des Abkühlens dickt der Sirup noch an!

Nach dem Abkühlen ist der Kaffeesirup gebrauchsfertig. Steril verschlossen hält sich der Sirup mehrere Wochen (auch ungekühlt). Wichtig: Nach dem Öffnen den Sirup im Kühlschrank lagern!

Zitronenmelisseeis

Zitronenmelisseeis

Diese Zitronenmelisseeis hat zwei Komponenten. Es besteht aus einem Vanilleeis, das mit einem Zitronenmelissepesto aromatisiert wird.

Grundrezept Vanilleeis

  • 500ml Vollmilch
  • 125ml Sahne (flüssig)
  • 5ml (ca. 1TL ) Vanilleessenz ; ich benutze „natural vanilla paste“ von littlePod
  • 3 Eigelb
  • 150g Staubzucker

Zubereitung

Gebt Sahne, Milch und Vanilleessenz in einen Topf, und bringt die Mischung fast zum Kochen. Dann stellt den Topf beiseite und lasst den Inhalt abkühlen.

Nun verquirlt Ihr die Eigelbe und den Zucker, bis sie eine dickliche Masse blasser Farbe bilden.

Unter stetigem Rühren fügt Ihr die Milch – Sahnemischung zur geschlagenen Eigelb-Zuckermasse. Wichtig: Der Zucker muss vollständig aufgelöst sein!

Gebt die Mischung wieder in den Topf und rührt bei sehr niedriger Hitze weiter, bis sich die Rückseite eines Löffels mit der Mischung überziehen lässt.

Lasst alles gut abkühlen!!!

Jetzt ist es Zeit für die Eismaschine: füllt die Masse ( nachdem Ihr das Zitronenmelissepesto hinzugefügt habt) in die Maschine und mixt die Masse ungefähr 30 Minuten.

Alternativ kauft Ihr eine Mischung „Diamant Eiszauber“ für Milcheis und gebt zur hergestellten Crème das Zitronenmelissepesto. Habe ich getestet, funktioniert!

Zitronenmelissepesto

  • Blätter von ca. 5 großen Stängeln Zitronenmelisse
  • Blätter von 2-3 Stängeln Minze (nach Geschmack)
  • 3 EL Holunderblütensirup
  • 3 EL Pinienkerne
  • etwas brauner Rohrzucker
  • Saft von 1 Limette

Diese Zutaten gebt Ihr in einen Blitzhacker. Ihr könnt bei der Menge des Zuckers und des Limettensaftes variieren. Manche mögen das Eis eher süß andere eher sommerlich frisch.

Fügt diese Masse zur „Rohmasse“ des Eis und gebt dies in die Eismaschine bzw. in den Froster.

Aprikosentarte

Aprikosentarte

Aprikosentarte

Für den Mürbeteig

  • 150g kalte Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 300g Mehl
  • 75g Puderzucker
  • 1Prise Salz
  • 1 Eigelb

Aus den oben angegebenen Zutaten stelle ich einen Mürbeteig her.Tip: Falls dieser zu trocken und bröckelig wirkt, gebe ich 2-3 Esslöffel kaltes Wasser hinzu. Die Zugabe von Wasser hilft später, den nun geschmeidigeren Teig auszurollen. Den fertigen Mürbeteig lege ich für etwa 1Stunde in den Kühlschrank.

Für die Crème

  • 250g Mascarpone
  • 125ml Sahne (flüssig)
  • 40g Zucker
  • das Mark einer Vanilleschote
  • den Abrieb einer halben Zitrone
  • etwas Rum

Aus Mascarpone, Sahne und Zucker mit dem Handmixer eine Crème herstellen. Mit dem Mark der Vanilleschote, dem Zitronenabrieb sowie dem Rum aromatisieren.

Für die Aprikosen

  • mindestens 10 reife, aber nicht zu weiche Aprikosen
  • alternativer Belag: Nektarinen oder Pfirsiche

Die Aprikosen häuten (siehe Warenkunde & How2Do),halbieren und entsteinen.

Zubereitung

Ich hole den Mürbeteig aus dem Kühlschrank. Danach fette ich eine Tarteform (mit einem Durchmesser von ca.28cm). Anschließend rolle ich den Teig etwas größer als die Tarteform aus und lege den Mürbeteig in die Form. Diesen drücke ich leicht an und schneide überstehende Ränder ab. Auf den so vorbereiteten Boden gebe ich die Crème und die halbierten, entsteinten Aprikosen.

Backen

Die Tarte backe ich auf der unteren Schiene bei 160º zwischen 35 und 40 Minuten.

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