Sommer

Sommerrezepte

Friesentorte

Friesentorte

Für den Boden

  • 60g Butter
  • 125g Mehl
  • 45g Puderzucker
  • 1Päckchen Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 1Ei

Für die Blätterteigböden

  • 2 Päckchen fertiger Blätterteig, ausgerollt; z.B. von Henglein
  • 125ml Ahornsirup
  • Ceylonzimt gemahlen (nach Geschmack)

Für das Pflaumenmus

  • 2 Gläser eingelegte Pflaumen
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • Ceylonzimt
  • Bourbonvanille

∗Wer das Pflaumenmus kaufen möchte, orientiert sich an einer Menge von ca. 600-700g∗

Für die Vanillesahne

  • 750g Sahne
  • Sahnesteif
  • 2EL Puderzucker
  • 1-2 Päckchen Borbonvanillezucker

Backform ∅ 26cm

Zubereitung

Zuerst solltet Ihr das Pflaumenmus zubereiten. Es muss vollständig ausgekühlt und geliert sein, bevor es in der Torte zum Einsatz kommt. Dafür gebt Ihr den Inhalt zweier Gläser Pflaumen, halbe Frucht, entsteint, gezuckert, mit einem Abtropfgewicht pro Glas von 395g sowie 100ml Flüssigkeit (aufgefangen beim Abtropfen der Früchte) in einen Topf. Fügt nun den Gelierzucker sowie nach Geschmack Bourbonvanille und Ceylonzimt hinzu. Lasst diese Mischung sprudelnd aufkochen. Püriert das Fruchtmus und macht eine Gelierprobe. Fällt die Gelierprobe positiv aus, füllt die Masse in sterile Gläser oder bei zeitnaher Weiterverwendung in ein geeignetes Gefäß Eurer Wahl. Verschließt die Gläser, dreht sie um und lasst sie kurz ruhen. Nach 5 Minuten könnt Ihr sie wieder umdrehen und zum Auskühlen stellen. Möglicherweise entsteht mehr Pflaumenmus, als die benötigten 600-700g. Das restliche Mus ist aber beim Frühstück, zu Crêpes, zu Waffeln oder in einem Eisbecher auch gut aufgehoben…

Nun aus den oben angegebenen Zutaten einen Teig für den Boden herstellen und diesen ca. 2 Stunden kühlen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 225ºC vorheizen. Die Blätterteigplatten ausrollen und 3 Böden à 26cm Durchmesser formen. Diese auf ein Backpapier legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit der Tunke,die Ihr aus Ahornsirup und Zimt anrührt, bestreichen. Jeden Boden für ca. 15 Minuten abbacken und zur Seite stellen. Aus dem restlichen Blätterteig ebenfalls eine Teigplatte (deren Durchmesser ist egal; hieraus entstehen später die „Toppingbrösel“) herstellen und diese mit Tunke bestreichen. Abbacken und zum Auskühlen zur Seite stellen.

Nun den Teig für den Boden aus dem Kühlschrank nehmen und in eine gefettete Springform geben. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten bei 225ºC backen. Den Teig in der Form auskühlen lassen.

Stellt nun die Vanillesahne her. Hier müsst Ihr probieren, wie süß die Sahne werden soll. Ein entscheidender Faktor einer Durchschnittsfriesentorte und einer Megafriesentorte besteht definitiv in der Konsistenz und dem Geschmack der Sahne. Sie sollte süß und relativ standfest sein. Also schlagt die Sahne mit dem Sahnesteif, gebt den Puderzucker dazu und im weiteren Rührprozeß den Vanillezucker. Probiert und checkt die Festigkeit. Die Sahne muss schließlich die Böden plus Pflaumenmus „tragen“…

Bestreicht nun den Tortenboden mit einer Schicht Pflaumenmus und einem Teil der Sahne. Legt hierauf den ersten Blätterteigboden. Verfahrt wie beim Tortenboden: Schichtet Pflaumenmus und Sahne. Fügt den zweiten Blätterteigboden hinzu. Auch diesen bestreicht Ihr mit Pflaumenmus und Sahne. Garniert die Torte mit der restlichen Sahne aus. Achtet darauf Pflaumenmus und Sahne nicht zu vermischen!

Nehmt nun die übrigen Bläterteiggebäcke und zerbröselt diese. Je feiner je schöner… Gebt einen Teil der Brösel auf die Friesentorte und stellt diese mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank.

Entfernt vor dem Servieren den Springformrand. Verteilt nun ringsum die Friesentorte die restlichen Blätterteigbrösel und serviert.

Voilà! Fertig ist sie – die Friesentorte.

Lasst Euch diesen Klassiker norddeutscher Küche schmecken!!!…

Black power truffles

Black power truffles

Zutaten

  • 50g Mandelkerne
  • 50g Haselnusskerne
  • 70g getrocknete Aprikosen
  • 30g getrocknete Papaya
  • 20g Chiasamen
  • 20g Dinkelpoppies (ungesüßt)
  • 1TL ‚Hot for sweets‘ von Oschätzchen (Gewürzmischung; zu beziehen über http://www.oschaetzchen.com/ )
  • 2 TL Honig
  • 10g feingemahlenes Espressopulver
  • 1TL gemahlene Bourbonvanille

Zubereitung

Bis auf Honig, Espressopulver und Bourbonvanille gebt Ihr alle Zutaten in einen Blitzhacker. Vermengt in diesem alle Zutaten gründlich und gebt erst abschließend den Honig dazu. Mixt die Masse erneut auf und achtet darauf, dass sich eine eher homogene Masse bildet. Dieser Vorgang dauert einen Moment.

Formt aus dieser Masse 24 kleine oder 12 größere Bällchen.

Stellt nun aus dem Espressopulver und der Bourbonvanille eine Art Kaffee-Vanillemehl her, in dem Ihr nun Bällchen für Bällchen wendet.

Voila, fertig sind Eure black truffles, die nun aussehen wie vom chocolatier und Euch ebenso glücklich machen werden, wie das Schokopendant.

Luftdicht verschlossen halten diese veganen Powertruffles ca.14 Tage.

Bon appetit…

Motley Mango Fruchtaufstrich

Motley Mango Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 300g küchenfertige Mango
  • 300g Himbeeren
  • 400g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • kandierte Orangenschalen
  • Saft von 2 Zitronen
  • sterilisierte Gläser mit Schraubverschluß
  • Trichter
  • Haarsieb
  • Stabmixer

Zubereitung

Gebt das abgewogene Mangofruchtfleisch und die Himbeeren in einen großen Topf. Fügt den Gelierzucker hinzu. Erhitzt das Gemisch langsam.

Lasst die Mischung sprudelnd aufkochen. Fügt nun den Zitronensaft hinzu und rührt regelmäßig um. Macht dann eine Gelierprobe. Wie diese funktioniert, erfahrt Ihr hier: http://lovelylilleby.com/?p=148

Wenn der gewünschte Geliergrad erreicht ist, püriert Ihr die heiße Masse mit einem Stabmixer. Gebt das Fruchtgemisch in ein Haarsieb und streicht die Masse durch das Sieb, so dass Kerne und gröbere Fruchtfasern entfernt werden.

Stellt nun die sterilisierten Gläser sowie den Trichter bereit, damit Ihr den Abfüllvorgang durchführen könnt. Füllt die Gläser mit dem Fruchtaufstrich, verschließt sie und stellt sie für einige Minuten auf den Deckel (upside down) damit sich ein Vakuum bilden kann. Dreht die Gläser wieder um und lasst sie abkühlen.

Voila, fertig ist der Motley Mango Fruchtaufstrich, der sich auf süßen Quarkbrötchen oder zum Hefezopf hervorragend macht. Zur Vollendung führt Ihr diese Komposition durch das Aufstreuen fein geschnittener kandierter Orangenschale, die für einen natürlich herben Touch sorgt, ohne bitter zu schmecken.

Picknickkuchen im Weckglas

Picknickkuchen im Weckglas

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 100g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1-1/2 TL Backpulver
  • 2 sterilisierte Weckgläser, Ringe und Klammern

Zubereitung

Aus den oben angegeben Zutaten einen einfachen Rührteig herstellen. Bezüglich weiterer Zutaten wie Kakao, Trockenobst, Nüssen oder Toppingvariationen sollten Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt sein – man kann so einen Rührkuchengrundteig ja in vielerlei Varianten zur Perfektion treiben.

Fettet nun gründlich die Weckgläser und füllt den Teig hinein. Bitte arbeitet sehr sauber, eventuell mit einem Trichter, damit keine Teigreste am Glas zu finden sind.

Stellt die gefüllten, offenen Weckgläser in den vorgeheizten Backofen (165º C) und lasst diese ca. 35 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe, um zu testen, ob der Kuchen gar ist.

Falls Ihr den Kuchen in den nächsten Tagen verzehren möchtet, verschließt Ihr nun die Gläser – direkt nach der Entnahme aus dem Ofen – mit den Ringen und Klammern und lasst die Gläser auskühlen.

Möchtet Ihr jedoch ein wenig Kuchen auf Vorrat, für den spontanen Gästebesuch oder ein schnelles Picknick zwischendurch, dann kocht Ihr den Kuchen im Weckautomat nach Anleitung ein (so mache ich es). Oder Ihr wählt die Einkochmethode im Backofen, zu der Ihr hier https://neuntoeter.wordpress.com/2012/01/30/kuchen-im-einmachglas/ Informationen findet. Nach dem Einkochen lasst Ihr auch in diesem Fall die Gläser auskühlen, und wenn alles funktioniert hat, habt Ihr nun für ca. 6 Monate Euren Kuchen haltbar gemacht.

Polentoni-Törtchen

Polentoni-Törtchen

Zutaten

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 200g Polenta
  • 180g Zucker
  • 250ml flüssige Sahne
  • 80g Mehl
  • 1 Fläschen Bittermandelöl
  • 6 Eigelb
  • 6 Eiweiß

Für das Topping

  • 1 Becher Schmand
  • etwas Milch
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Rum (oder Rumaroma)
  • Heidelbeeren (oder andere saisonale Früchte)
  • bei Bedarf Sahnesteif

Zubereitung

Gebt die gemahlenen Mandeln und die Polenta in eine Schüssel. Fügt den Zucker, die flüssige Sahne und die 6 Eigelb hinzu. Rührt dies zu einem Teig.

Schlagt aus den 6 Eiweiß einen lockeren Eischnee.

Schüttet das Mehl zum Teig und gebt das Bittermandelöl hinzu. Hebt abschließend die Eischneemasse vorsichtig unter und gebt den fertigen Teig für 2 Stunden in ein verschlossenes Gefäß in den Kühlschrank.

Nach 2 Stunden holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, gebt ihn in eine eckige, etwas höhere, gefettete Auflaufform und backt den Kuchen bei 160ºC ca. 20 bis 25 Minuten auf der unteren Schiene.

Rührt in der Zwischenzeit aus dem Schmand und der Milch eine leichte, nicht zu flüssige Crème. Aromatisiert diese mit dem Vanillezucker und Rum. Falls Ihr die Törtchen vorbereitet und erst später serviert empfehle ich etwas Sahnesteif in die Crème zu geben, da diese für eine höhere Festigkeit sorgt. Füllt die Crème in einen Spritzbeutel. Verlest die Heidelbeeren.

Nachdem der Kuchen erkaltet ist könnt Ihr mit einem Glas oder einem runden Keksausstecher Törtchen aus dem Teig ausstechen. Diese garniert Ihr mit der Schmandcrème und setzt in die Mitte je eine Heidelbeere.

Genießt diese Polentoni-Törtchen mit einem Glas Vin santo, einem Cappuccino oder einem Ristretto…

Brombeer Bricks

Brombeer Bricks

Zutaten

  • 400g verlesene Brombeeren
  • 500g Butter
  • 750g Mehl + 2 Esslöffel Mehl
  • 300g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • etwa 6-7 Esslöffel Pure purple Fruchtaufstrich; http://lovelylilleby.com/?p=160

Zubereitung

Gebt die Butter in einen Topf bis diese flüssig ist. Fügt nun den Zucker hinzu. Rührt die Mischung eine Weile, so dass die Zuckerkristalle beginnen sich aufzulösen.

Gebt den Vanillezucker hinzu. Siebt abschließend das Mehl und mengt es unter die Masse. Verknetet alles und gebt anschließend 2/3 des Teigs auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Bestreicht den Teig auf dem Blech mit dem Fruchtaufstrich und legt nun die Brombeeren darauf.

Verknetet die restliche Teigmenge mit 2 Esslöffeln Mehl und formt diesen zu einem Streuselteig. Verteilt diesen auf dem Blech und backt den Kuchen bei 200º C zwischen 35 und 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze im Backofen.

Lasst den Kuchen auskühlen. Schneidet Bricks („Backsteine“) aus dem fertig gebackenen Kuchen und verpackt sie hübsch für die Kinderparty, das Sommerfest oder für ein Picknick. Ihr könnt den Kuchen auch klassisch mit Vanille- oder Zimtsahne und Vanilleeis servieren.

Pure purple Fruchtaufstrich

Pure purple Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 200g Brombeeren
  • 400g gelbfleischige Nektarinen (Gewicht ohne Stein)
  • der Saft einer halben Orange
  • 300g Gelierzucker 2:1
  • sterilisierte Marmeladengläser mit Schraubdeckel
  • Trichter

Zubereitung

Verlest und säubert die Brombeeren. Entkernt die Nektarinen und schneidet sie in kleinere Stückchen.

Gebt das abgewogene Obst in einen Topf und presst die Orange. Fügt den Saft zur Obstmischung.

Fügt nun den Gelierzucker hinzu und erhitzt die Mischung bei kleiner Hitze. Lasst alles langsam sprudelnd aufkochen.

Lasst die Mischung köcheln, bis die Nektarinen fast zerfallen. Püriert nun mit einem Stabmixer das Gelierzucker-Obst-Gemisch.

Macht eine Gelierprobe (wie eine Gelierprobe funktioniert, erkläre ich Euch ganz genau im Pink-perfect-Fruchtaufstrich-Rezept – http://lovelylilleby.com/?p=148 ).

Füllt die noch heiße Masse in die sterilisierten Gläser, verschließt sie mit den Schraubdeckeln und stellt sie auf den Deckel.  Nach ca. 5 Minuten könnt Ihr die Gläser wieder umdrehen und zum Auskühlen zur Seite stellen.

Der zackige Franz (schnelle Franzbrötchen)

Der zackige Franz schnelle Franzbrötchen

Zutaten

  • 2 Rollen Knack&Back Croissiants
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • Zimt nach Geschmack (Franz braucht schon Zimt; also nicht zu sparsam)
  • Backpapier
  • Fettpfanne

Zubereitung

Erwärmt die Butter. Fügt nun Zucker und Zimt hinzu. Stellt diese Mischung zur Seite. Die Mischung sollte nicht zu flüssig sein, da dies zu Schwierigkeiten beim Aufrollen des Teigs führen kann!

Öffnet die Rollen nach der Packungsanweisung. Rollt den Teig auseinander und teilt ihn an den perforierten Stellen. Nun bestreicht jedes Teigdreieck mit einem Teil der Butter-Zucker-Zimt-Mischung. Rollt sie zum „Franzbrötchen“ (siehe Packung). Das typische Franzbrötchen ist in der Mitte flacher als an den Rändern. Dafür drückt Ihr den Stiel eines Holzlöffels in die Mitte des Gebäcks.

Legt nun die Gebäckteilchen auf eine, mit Backpapier ausgelegte, Fettpfanne.

Gebt die Fettpfanne in den vorgeheizten Ofen (Temperatur und Backdauer siehe Packung) und bestreicht während des Backvorgangs die Franzbrötchen mehrmals mit der austretenden Butter-Mischung. Dieser Vorgang sorgt für den crunchy taste.

Am Ende der Backzeit das Backblech aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen stellen. Die Franzbrötchen lauwarm oder kalt genießen.

There was once a Franz

…“Ein Franz bitte“! So oder ähnlich klingt immer einer der ersten Sätze bei einem Besuch in Hamburg. Es gibt für meine Lieben und mich nichts Schöneres als nach einer langen Autofahrt einen frisch gebrühten Kaffee und ein leckeres Franzbrötchen genießen zu dürfen. Damit startet ein wunderbarer Tag in Deutschlands gemütlichster Metropole.

Hamburg und das Franzbrötchen. Pott und Deckel… Für mich begann diese Liebe vor langer Zeit in Kindheitstagen. Da war ich phasenweise ein Hamburger Mädchen und meine erste große Liebe in der Hansestadt war der Franz.

Im Franzbrötchen verbinden sich Butter, Zimt und Zucker mit einem Hefeteig zu einem genialen Plunderteilchen, das seinesgleichen sucht. So soft und dennoch crunchy – so süß und saftig; eine Offenbarung.

Noch nie ein Franzbrötchen gegessen? Dann kann man meine Begeisterung nicht nachempfinden und wer kein Affinität gegenüber Zimt und Zucker besitzt, wird die Finger davon lassen.

Gibt man aber dem Franz eine Chance, folgt eine Offenbarung! Es gibt in Hamburg zahlreiche Bäcker, die den Franz anbieten. Da hat jeder Genießer seinen persönlichen Franzdealer, und in die Diskussion, wer den besten Franz in der Auslage hat, möchte ich  hier nicht einsteigen. Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten etliche leckere Variationen vom Franzbrötchen verspeist und bis auf wenige Ausnahmen, waren da zahlreiche sehr geschmackvolle Stücke dabei, die mich überzeugen konnten.

Dennoch bin ich ja ein kreatives Glücksküchenkind, und als solches immer auf der Suche nach neuen Kreationen. So habe ich auch an dem ein oder an deren Franz-Rezept gewerkelt, und habe die schnelle Variante des Franzbrötchens auserkoren, um sie mit Euch zu teilen. Der zackige Franz!

Dieses Rezept ist alltagstauglich und auch am Sonntagmorgen schnell vorzubereiten. Ein Allroundrezept, das wirklich punktet. Wenige Zutaten, leichter Schwieriegkeitsgrad und trotzdem überzeugend: tasty, crunchy und soft!

Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen… Zeit für Franz… Es ist und bleibt halt bedingungslose Liebe zwischen dem Franz und mir!!!

Moin

Eure Lilleby

Pink perfect – Fruchtaufstrich

Pink perfect – Fruchtaufstrich

Weißer Pfirsich – Himbeer Fruchtaufstrich

Zutaten

  • 650g weiße Pfirsiche (Gewicht nach Entkernen)
  • 150g Himbeeren
  • der Saft einer Zitrone
  • 400g Gelierzucker im Verhältnis 2:1
  • nach Wahl: das Mark einer Vanilleschote verwenden, um einen feinen, edlen Geschmack zu unterstreichen; oder, den Saft einer halben Limette hinzufügen, um eine frisch-fruchtige Variante zu erhalten
  • sterilisierte Marmeladengläser (mit Deckel)
  • Trichter; zum Abfüllen des Fruchtaufstrichs

Zubereitung

Wascht und entkernt die weißen Pfirsiche. Verlest die Himbeeren. Schneidet die Pfirsiche klein und gebt sie mit den Himbeeren in einen Topf.Tip: Der Topf sollte nicht zu klein sein, da der Fruchtaufstrich später sprudelnd aufgekocht werden muß.

Fügt zu den Früchten den Saft einer Zitrone. Nun kommt der Gelierzucker in’s Spiel: Die abgewogenen 400g Gelierzucker über die Früchte geben und gut unterheben.

Stellt den Topf auf den Herd und erwärmt den Inhalt. Kocht die Masse langsam auf, so dass nichts anbrennen kann. Fügt nun, je nach Geschmack, das Vanillemark oder den Limettensaft zum Kochgut. Wenn das Frucht-Zucker-Gemisch beginnt sprudelnd zu kochen, müsst Ihr aufmerksam sein.

Der Gelierprozess beginnt. Tip: Um zu überprüfen, ob der Fruchtaufstrich abfüllbereit ist, macht Ihr eine Gelierprobe. Dazu benötigt Ihr einen Porzellanteller (ich nehme meistens eine Untertasse) und einen sauberen Löffel. Füllt etwas kochenden Fruchtaufstrich auf den Löffel und von dort auf das Porzellan. Nach kurzer Zeit sollte der Fruchtaufstrich fest werden und beim Bewegen des Tellers seine Position behalten. Der Fruchtaufstrich ist abfüllbereit.

Vor dem Befüllen der Gläser püriert Ihr die Masse mit einem Stabmixer und streicht den Fruchtaufstrich durch ein feines Haarsieb. Ohne Kerne und Schalenreste der Früchte schmeckt es einfach feiner.

Nun füllt Ihr den heißen Früchtemix mithilfe eines Trichters sauber in Eure Marmeladengläser. Verschraubt diese mit den passenden Deckeln und dreht sie sofort um ( dieser „Auf-den-Kopf-stell-Prozeß“ hilft beim Bilden eines Vakuums, das dafür sorgt, dass Euer Fruchtaufstrich auch ungekühlt haltbar sein wird). Wartet kurz und stellt die Gläser dann zum Abkühlen.

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